Schaumkeramik als Katalysatorsystem

Schaumkeramik als Katalysatorsystem Chemie Ingenieur 1 Chemische Reaktionstechnik 1335 Technik Das vorgestellte Projekt untersucht ler-Bunte-Institut werden FT-Versuche Zurzeit wird Ni-ZSM5 als HP-Katalysa- verschiedene Hydroprocessing-Katalysa- und kombinierte FT/HP-Experimente in tor mit Modellkomponenten und in toren bei den Reaktionsbedingungen einem Festbettreaktor durchgeführt, wo- Kombination mit dem FT-Katalysator der FT-Synthese (Partialdrucke von H , bei verschiedene Größen wie Tempera- untersucht. Ein direkter Vergleich der CO, H O, Kohlenwasserstoffe). Am In- tur und Verweilzeit systematisch variiert Ergebnisse mit früheren Versuchen mit stitut für Chemische Verfahrenstechnik werden. Die im Integralreaktor gemes- Pt-ZSM5 zeigt den Einfluss der Hydrier- werden zunächst verschiedene HP-Kata- senen Umsätze und Selektivitäten er- komponente. lysatoren mit Modellkomponenten un- möglichen eine formalkinetische Aus- ter FT-Bedingungen getestet. Am Eng- wertung der ablaufenden Reaktionen. P1.15 1) 1) 1) 1) Dr.-Ing. M. Jahn , Prof. Dr. habil. A. Michaelis , Dipl.-Ing. M. Pohl (E-Mail: markus.pohl@ikts.fraunhofer.de), C. Schreck 1) Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme, Winterbergstraße 28, D-01277 Dresden, Germany DOI: 10.1002/cite.201050545 Offenzellige Schaumkeramik wird am keramikenbesitzeneine hohe offene Fraunhofer-Institut für Keramische Tech- Porosität von bis zu 90 %. Bei der experi- nologien und Systeme in Dresden ent- mentellen Untersuchung der partiellen wickelt und getestet. Forschungsziel ist Oxidation von Methan wurde in einem die Entwicklung eines Katalysatorsystems Versuchsreaktor ein kleinerer Druckver- zur Realisierung eines Reformers für ein lust gegenüber einer Referenzwabe ge- Hochtemperatur-Brennstoffzellensystem. messen. Die hervorragende Wärmeleit- Die Temperaturbeständigkeit von Sili- fähigkeit (100 W/mK) der offenzelligen ziumcarbid erlaubt den Einsatz der Schaumkeramik verstärkt zudem die Wär- Schäume im Temperaturbereich bis meleitung über die Stege der porösen 1200 °C. Durch die katalytische Funktio- Struktur. Durch eine räumliche Struktu- nalisierung der Schaumoberfläche wird rierung des Katalysatorsystems kann der ein Katalysatorsystem erzeugt, in dem die Transport thermischer Energie im Reak- Einzelschritte der katalytischen Reaktion tionsraum und über die Reaktorgrenzen ablaufen können. Die Beschichtung der gesteuert werden. Die untersuchten Kata- Abbildung. Katalysatorträger aus Silicium- Schäume mit einer Aktivkomponente lysatorsysteme aus Schaumkeramik er- carbid. wird durch das Verfahren der Porenvo- möglichen eine Prozessintensivierung bei lumenimprägnierung erreicht. Schaum- gleichbleibender Produktqualität. P1.16 Herstellung von Katalysatoren mit Pd/Au-Nanopartikeln 1) 1) 1) 1) Dipl.-Chem. E. Scheurer , Dipl.-Chem. M. Händel , Dipl.-Chem. R. Wirker , Dr. E. Dietzsch , 1) Dr. T. Schwarz (E-Mail: thomas.schwarz@chemie.tu-chemnitz.de) 1) Technische Universität Chemnitz, Professur Technische Chemie, Straße der Nationen 62, D-09111 Chemnitz, Germany DOI: 10.1002/cite.201050274 Metallische Nanopartikel haben auf- zum einen die Adsorption auf einem Einbetten in ein Trägermaterial, wel- grund ihres hohen Anteils an Oberflä- gängigen Trägermaterial über das Bre- ches innerhalb der Dispersion gebildet chenatomen eine große Bedeutung für chen der Emulsion, zum anderen das wird. die Katalyseforschung. Mit Hilfe kolloid- chemischer Synthesemethoden können sehr einheitliche nanometergroße Kata- lysatorpartikel hergestellt werden. Ge- lingt es, diese ohne Aggregation der Ein- zelpartikel auf feste Trägermaterialien aufzubringen, erhält man Katalysatoren mit einer definierten Partikelstruktur. Diese können effektiver wirken als her- Abbildung. Partikelverteilung kömmliche Katalysatoren. Es gibt zwei eines Katalysators mit Pd/Au- Möglichkeiten der Immobilisierung, Nanopartikeln. Chemie Ingenieur Technik 2010, 82, No. 9 © 2010 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim www.cit-journal.de http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Chemie-Ingenieur-Technik (Cit) Wiley

Schaumkeramik als Katalysatorsystem

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Publisher
Wiley
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Copyright © 2010 Wiley Subscription Services, Inc., A Wiley Company
ISSN
0009-286X
eISSN
1522-2640
DOI
10.1002/cite.201050545
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Abstract

Chemie Ingenieur 1 Chemische Reaktionstechnik 1335 Technik Das vorgestellte Projekt untersucht ler-Bunte-Institut werden FT-Versuche Zurzeit wird Ni-ZSM5 als HP-Katalysa- verschiedene Hydroprocessing-Katalysa- und kombinierte FT/HP-Experimente in tor mit Modellkomponenten und in toren bei den Reaktionsbedingungen einem Festbettreaktor durchgeführt, wo- Kombination mit dem FT-Katalysator der FT-Synthese (Partialdrucke von H , bei verschiedene Größen wie Tempera- untersucht. Ein direkter Vergleich der CO, H O, Kohlenwasserstoffe). Am In- tur und Verweilzeit systematisch variiert Ergebnisse mit früheren Versuchen mit stitut für Chemische Verfahrenstechnik werden. Die im Integralreaktor gemes- Pt-ZSM5 zeigt den Einfluss der Hydrier- werden zunächst verschiedene HP-Kata- senen Umsätze und Selektivitäten er- komponente. lysatoren mit Modellkomponenten un- möglichen eine formalkinetische Aus- ter FT-Bedingungen getestet. Am Eng- wertung der ablaufenden Reaktionen. P1.15 1) 1) 1) 1) Dr.-Ing. M. Jahn , Prof. Dr. habil. A. Michaelis , Dipl.-Ing. M. Pohl (E-Mail: markus.pohl@ikts.fraunhofer.de), C. Schreck 1) Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme, Winterbergstraße 28, D-01277 Dresden, Germany DOI: 10.1002/cite.201050545 Offenzellige Schaumkeramik wird am keramikenbesitzeneine hohe offene Fraunhofer-Institut für Keramische Tech- Porosität von bis zu 90 %. Bei der experi- nologien und Systeme in Dresden ent- mentellen Untersuchung der partiellen wickelt und getestet. Forschungsziel ist Oxidation von Methan wurde in einem die Entwicklung eines Katalysatorsystems Versuchsreaktor ein kleinerer Druckver- zur Realisierung eines Reformers für ein lust gegenüber einer Referenzwabe ge- Hochtemperatur-Brennstoffzellensystem. messen. Die hervorragende Wärmeleit- Die Temperaturbeständigkeit von Sili- fähigkeit (100 W/mK) der offenzelligen ziumcarbid erlaubt den Einsatz der Schaumkeramik verstärkt zudem die Wär- Schäume im Temperaturbereich bis meleitung über die Stege der porösen 1200 °C. Durch die katalytische Funktio- Struktur. Durch eine räumliche Struktu- nalisierung der Schaumoberfläche wird rierung des Katalysatorsystems kann der ein Katalysatorsystem erzeugt, in dem die Transport thermischer Energie im Reak- Einzelschritte der katalytischen Reaktion tionsraum und über die Reaktorgrenzen ablaufen können. Die Beschichtung der gesteuert werden. Die untersuchten Kata- Abbildung. Katalysatorträger aus Silicium- Schäume mit einer Aktivkomponente lysatorsysteme aus Schaumkeramik er- carbid. wird durch das Verfahren der Porenvo- möglichen eine Prozessintensivierung bei lumenimprägnierung erreicht. Schaum- gleichbleibender Produktqualität. P1.16 Herstellung von Katalysatoren mit Pd/Au-Nanopartikeln 1) 1) 1) 1) Dipl.-Chem. E. Scheurer , Dipl.-Chem. M. Händel , Dipl.-Chem. R. Wirker , Dr. E. Dietzsch , 1) Dr. T. Schwarz (E-Mail: thomas.schwarz@chemie.tu-chemnitz.de) 1) Technische Universität Chemnitz, Professur Technische Chemie, Straße der Nationen 62, D-09111 Chemnitz, Germany DOI: 10.1002/cite.201050274 Metallische Nanopartikel haben auf- zum einen die Adsorption auf einem Einbetten in ein Trägermaterial, wel- grund ihres hohen Anteils an Oberflä- gängigen Trägermaterial über das Bre- ches innerhalb der Dispersion gebildet chenatomen eine große Bedeutung für chen der Emulsion, zum anderen das wird. die Katalyseforschung. Mit Hilfe kolloid- chemischer Synthesemethoden können sehr einheitliche nanometergroße Kata- lysatorpartikel hergestellt werden. Ge- lingt es, diese ohne Aggregation der Ein- zelpartikel auf feste Trägermaterialien aufzubringen, erhält man Katalysatoren mit einer definierten Partikelstruktur. Diese können effektiver wirken als her- Abbildung. Partikelverteilung kömmliche Katalysatoren. Es gibt zwei eines Katalysators mit Pd/Au- Möglichkeiten der Immobilisierung, Nanopartikeln. Chemie Ingenieur Technik 2010, 82, No. 9 © 2010 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim www.cit-journal.de

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Chemie-Ingenieur-Technik (Cit)Wiley

Published: Sep 1, 2010

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