Analyse der pharmazeutischen Versorgungssituation von Patienten mit Psoriasis‐Arthritis auf Basis von Routinedaten der Gesetzlichen Krankenversicherung

Analyse der pharmazeutischen Versorgungssituation von Patienten mit Psoriasis‐Arthritis auf... EinleitungDie Psoriasis‐Arthritis (PsA) gehört zur Krankheitsgruppe der Spondyloarthritiden . Es handelt sich um eine heterogene und potenziell schwer verlaufende rheumatische Erkrankung. Die PsA kann in jedem Lebensalter auftreten, manifestiert sich jedoch bevorzugt zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr . Derzeit kann in Deutschland von einer Prävalenz von über 20 % der Psoriasis‐Patienten ausgegangen werden . Insgesamt leiden 0,1–1 % der Gesamtbevölkerung an einer PsA . Die Hautmanifestationen gehen dem Gelenkbefall in ca. 70 % der Fälle voraus. Sie können sich aber auch gleichzeitig in ca. 15 % der Fälle, später in ca. 10 % der Fälle oder gar nicht in ca. 5 % der Fälle entwickeln .Die PsA ist charakterisiert durch die klinisch‐rheumatologischen Manifestationen einer Rheumafaktor‐negativen Oligo‐ bzw. Polyarthritis, einer Enthesitis (Sehnenansatzentzündung), Daktylitis (Entzündung eines ganzen Zehs bzw. eines ganzen Fingers) und/oder einer Spondylitis. Zirka 3–5 % der PsA‐Patienten entwickeln eine destruierende Form der Erkrankung im Sinne einer Arthritis mutilans .Die richtige und frühe Diagnosestellung ist für den Krankheitsverlauf der PsA von großer Wichtigkeit, jedoch stellt sie aufgrund der Krankheitsheterogenität für die verschiedenen Fachdisziplinen eine Herausforderung dar . Im Durchschnitt verstreichen zwischen den ersten Krankheitssymptomen und der Sicherung der Diagnose fünf Jahre . Ein entscheidender Schritt zur Diagnosestellung der PsA ist der Nachweis einer aktiven entzündlichen http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Journal Der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft Wiley

Analyse der pharmazeutischen Versorgungssituation von Patienten mit Psoriasis‐Arthritis auf Basis von Routinedaten der Gesetzlichen Krankenversicherung

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Publisher
Wiley Subscription Services, Inc., A Wiley Company
Copyright
© 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
ISSN
1610-0379
eISSN
1610-0387
D.O.I.
10.1111/ddg.13464_g
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Abstract

EinleitungDie Psoriasis‐Arthritis (PsA) gehört zur Krankheitsgruppe der Spondyloarthritiden . Es handelt sich um eine heterogene und potenziell schwer verlaufende rheumatische Erkrankung. Die PsA kann in jedem Lebensalter auftreten, manifestiert sich jedoch bevorzugt zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr . Derzeit kann in Deutschland von einer Prävalenz von über 20 % der Psoriasis‐Patienten ausgegangen werden . Insgesamt leiden 0,1–1 % der Gesamtbevölkerung an einer PsA . Die Hautmanifestationen gehen dem Gelenkbefall in ca. 70 % der Fälle voraus. Sie können sich aber auch gleichzeitig in ca. 15 % der Fälle, später in ca. 10 % der Fälle oder gar nicht in ca. 5 % der Fälle entwickeln .Die PsA ist charakterisiert durch die klinisch‐rheumatologischen Manifestationen einer Rheumafaktor‐negativen Oligo‐ bzw. Polyarthritis, einer Enthesitis (Sehnenansatzentzündung), Daktylitis (Entzündung eines ganzen Zehs bzw. eines ganzen Fingers) und/oder einer Spondylitis. Zirka 3–5 % der PsA‐Patienten entwickeln eine destruierende Form der Erkrankung im Sinne einer Arthritis mutilans .Die richtige und frühe Diagnosestellung ist für den Krankheitsverlauf der PsA von großer Wichtigkeit, jedoch stellt sie aufgrund der Krankheitsheterogenität für die verschiedenen Fachdisziplinen eine Herausforderung dar . Im Durchschnitt verstreichen zwischen den ersten Krankheitssymptomen und der Sicherung der Diagnose fünf Jahre . Ein entscheidender Schritt zur Diagnosestellung der PsA ist der Nachweis einer aktiven entzündlichen

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Journal Der Deutschen Dermatologischen GesellschaftWiley

Published: Jan 1, 2018

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