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The Politics of Repressed Guilt: The Tragedy of Austrian Silence by Claudia Leeb (review)

The Politics of Repressed Guilt: The Tragedy of Austrian Silence by Claudia Leeb (review) 122 | JOURNAL OF AUSTRIAN STUDIES 52:4 Marten aber werden die Begriff e “Abfolge” und “Sequenz,” die eigentlich in der Nähe der Begriff e “Temporalität,” “Linearität” etc. angesiedelt sind, dafür verwendet um eine grundsätzlich spatiale Struktur zu beschreiben. Interessant wird es bei der ganz im Stile der critique génétique durchgeführten Analyse der Typoskripte, wenn der Blick frei ist auf die Zeugnisse des Schreibprozesses und ihre Gestalt. Ein Vergleich mit Handkes Manuskripten macht klar, wohin Studien wie diese führen könnten. Eines beweist auch diese Publikation: die Methodenvielfalt rund um das Schreibszene/Schreib- Szene Konzept ist dort problematisch, wo zwischen der Schrift und dem Schreiben nicht unterschieden wird, denn dann pendeln Analysen wie die vorliegende zwischen Biographistik, Hermeneutik, Rezeptionstheorie und Schreibprozessforschung hin und her ohne sich für das Eine oder das Andere zu entscheiden. Elmar Lenhart Alpen- Adria- Universität Klagenfurt Robert- Musil- Institut/Kärntner Literaturarchiv Claudia Leeb, Th e Politics of Repressed Guilt: Th e Tragedy of Austrian Silence. Edinburgh: Edinburgh UP, 2018. 248 pp. What form of guilt for the crimes of the Th ird Reich concerns Austria? Can political guilt be passed down through the generations? How should Austrians engage productively with collective and individual feelings of guilt? Th ese and http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Journal of Austrian Studies University of Nebraska Press

The Politics of Repressed Guilt: The Tragedy of Austrian Silence by Claudia Leeb (review)

Journal of Austrian Studies , Volume 52 (4) – Aug 4, 2020

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Publisher
University of Nebraska Press
Copyright
Copyright © Austrian Studies Association
ISSN
2165-669X

Abstract

122 | JOURNAL OF AUSTRIAN STUDIES 52:4 Marten aber werden die Begriff e “Abfolge” und “Sequenz,” die eigentlich in der Nähe der Begriff e “Temporalität,” “Linearität” etc. angesiedelt sind, dafür verwendet um eine grundsätzlich spatiale Struktur zu beschreiben. Interessant wird es bei der ganz im Stile der critique génétique durchgeführten Analyse der Typoskripte, wenn der Blick frei ist auf die Zeugnisse des Schreibprozesses und ihre Gestalt. Ein Vergleich mit Handkes Manuskripten macht klar, wohin Studien wie diese führen könnten. Eines beweist auch diese Publikation: die Methodenvielfalt rund um das Schreibszene/Schreib- Szene Konzept ist dort problematisch, wo zwischen der Schrift und dem Schreiben nicht unterschieden wird, denn dann pendeln Analysen wie die vorliegende zwischen Biographistik, Hermeneutik, Rezeptionstheorie und Schreibprozessforschung hin und her ohne sich für das Eine oder das Andere zu entscheiden. Elmar Lenhart Alpen- Adria- Universität Klagenfurt Robert- Musil- Institut/Kärntner Literaturarchiv Claudia Leeb, Th e Politics of Repressed Guilt: Th e Tragedy of Austrian Silence. Edinburgh: Edinburgh UP, 2018. 248 pp. What form of guilt for the crimes of the Th ird Reich concerns Austria? Can political guilt be passed down through the generations? How should Austrians engage productively with collective and individual feelings of guilt? Th ese and

Journal

Journal of Austrian StudiesUniversity of Nebraska Press

Published: Aug 4, 2020

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