Wie Sie die „Pantozolitis“ loswerden

Wie Sie die „Pantozolitis“ loswerden A K T U E L L E M E D I Z I N . R EP O R T Negativschlagzeilen zu PPI Sorgenkind Säureblocker: Bei vorhandener Indikation überwiegt der Nutzen Ständig werden wir mit neuen Publikationen konfrontiert, die über potenzielle Risiken einer PPI-Therapie berichten. Dies führt sowohl bei Patienten als auch bei Ärzten zu Verunsicherung und nicht selten auch zu Fehlentscheidungen. Doch was ist gesichert? Koinzidenz bedeutet noch lange Kein Einfluss auf die Knochendichte den beiden Gruppen“, so Miehlke. Aus nicht Kausalität. Dieser Lehrsatz der Auch das –ema „PPI und Osteoporose“ der aktuellen Studienlage könne man Wissenscha gilt auch im Hinblick auf wird intensiv und kontrovers diskutiert, schlussfolgern, dass die statistische As- potenzielle PPI-Risiken. „Für die Asso- zumal Registerdaten für ein erhöhtes soziation zwischen PPI-–erapie und ziation zwischen PPI und gastrointesti- Frakturrisiko unter einer PPI-–erapie Knochenfrakturen nicht kausal und nalen Infektionen scheint die Evidenz- sprechen. Um die Auswirkungen einer wahrscheinlich auch nicht real ist. lage noch am überzeugendsten zu sein“, PPI-–erapie auf den Knochen genau be- berichtete Prof. Stephan Miehlke vom urteilen zu können, wurden bei 52 Pa- Höheres Risiko für die Progression Endoskopiezentrum Hamburg-Eppen- tienten mit einer mindestens fün™ähri- einer Nierenerkrankung dorf. In einer großen Metaanalyse http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png MMW - Fortschritte der Medizin Springer Journals

Wie Sie die „Pantozolitis“ loswerden

MMW - Fortschritte der Medizin, Volume 160 (10) – May 29, 2018

Wie Sie die „Pantozolitis“ loswerden

Abstract

A K T U E L L E M E D I Z I N . R EP O R T Negativschlagzeilen zu PPI Sorgenkind Säureblocker: Bei vorhandener Indikation überwiegt der Nutzen Ständig werden wir mit neuen Publikationen konfrontiert, die über potenzielle Risiken einer PPI-Therapie berichten. Dies führt sowohl bei Patienten als auch bei Ärzten zu Verunsicherung und nicht selten auch zu Fehlentscheidungen. Doch was ist gesichert? Koinzidenz bedeutet noch lange Kein Einfluss auf die Knochendichte...
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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2018 by Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature
Subject
Medicine & Public Health; General Practice / Family Medicine; Internal Medicine
ISSN
1438-3276
eISSN
1613-3560
DOI
10.1007/s15006-018-0554-5
Publisher site
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Abstract

A K T U E L L E M E D I Z I N . R EP O R T Negativschlagzeilen zu PPI Sorgenkind Säureblocker: Bei vorhandener Indikation überwiegt der Nutzen Ständig werden wir mit neuen Publikationen konfrontiert, die über potenzielle Risiken einer PPI-Therapie berichten. Dies führt sowohl bei Patienten als auch bei Ärzten zu Verunsicherung und nicht selten auch zu Fehlentscheidungen. Doch was ist gesichert? Koinzidenz bedeutet noch lange Kein Einfluss auf die Knochendichte den beiden Gruppen“, so Miehlke. Aus nicht Kausalität. Dieser Lehrsatz der Auch das –ema „PPI und Osteoporose“ der aktuellen Studienlage könne man Wissenscha gilt auch im Hinblick auf wird intensiv und kontrovers diskutiert, schlussfolgern, dass die statistische As- potenzielle PPI-Risiken. „Für die Asso- zumal Registerdaten für ein erhöhtes soziation zwischen PPI-–erapie und ziation zwischen PPI und gastrointesti- Frakturrisiko unter einer PPI-–erapie Knochenfrakturen nicht kausal und nalen Infektionen scheint die Evidenz- sprechen. Um die Auswirkungen einer wahrscheinlich auch nicht real ist. lage noch am überzeugendsten zu sein“, PPI-–erapie auf den Knochen genau be- berichtete Prof. Stephan Miehlke vom urteilen zu können, wurden bei 52 Pa- Höheres Risiko für die Progression Endoskopiezentrum Hamburg-Eppen- tienten mit einer mindestens fün™ähri- einer Nierenerkrankung dorf. In einer großen Metaanalyse

Journal

MMW - Fortschritte der MedizinSpringer Journals

Published: May 29, 2018

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