Vor- und Nachteile eines Zertifizierungsverfahrens aus Sicht eines Kopf-Hals-Tumor-Zentrums

Vor- und Nachteile eines Zertifizierungsverfahrens aus Sicht eines Kopf-Hals-Tumor-Zentrums Leitthema Onkologe 2017 · 23:719–726 Susanne Wiegand · Andreas Dietz DOI 10.1007/s00761-017-0257-z Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig, Deutschland Online publiziert: 13. Juli 2017 © Springer Medizin Verlag GmbH 2017 Vor- und Nachteile eines Zertifizierungsverfahrens aus Sicht eines Kopf-Hals-Tumor- Zentrums krankung zu verschiedenen Behand- Hintergrund Zertifizierung lungszeitpunkten ganz unterschiedliche In Europa erkranken jährlich ungefähr Therapieverfahren diverser Fachdiszi- Eine Zertifizierung von Krankenhäusern 180.000 Menschen an Plattenepithelkar- plinen notwendig werden und damit ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Seit zinomen im Kopf-Hals-Bereich. Trotz die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Einführung des § 135a des Fünf- Innovationen in Diagnostik und The- hochspezialisierter Berufsgruppen ein- ten Sozialgesetzbuchs sind jedoch alle rapiehat sich diePrognose der Pa- gefordert wird. Leistungserbringer im System der Ge- tienten in den letzten 30 Jahren nur setzlichen Krankenversicherung gesetz- für die Subgruppe der Patienten mit lich verpflichtet, sich an Maßnahmen der Zu verschiedenen HPV-positiven Tumoren relevant ver- einrichtungsübergreifenden Qualitätssi- Behandlungszeitpunkten bessert, sodass die Therapie von Kopf- cherung zu beteiligen und einrichtungs- sind unterschiedliche Hals-Karzinomen unverändert eine in- intern ein Qualitätsmanagement einzu- terdisziplinäre Herausforderung bleibt. Therapieverfahren notwendig führen. Therapeutisch stehen bei über 80 % Die Zertifizierung eines Kopf-Hals- der Indikationsstellungen die primäre Tumor-Zentrums erfolgt durch das Un- transorale bzw. offene Chirurgie, ins- Da http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Der Onkologe Springer Journals

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag GmbH
Subject
Medicine & Public Health; Oncology
ISSN
0947-8965
eISSN
1433-0415
D.O.I.
10.1007/s00761-017-0257-z
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Abstract

Leitthema Onkologe 2017 · 23:719–726 Susanne Wiegand · Andreas Dietz DOI 10.1007/s00761-017-0257-z Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig, Deutschland Online publiziert: 13. Juli 2017 © Springer Medizin Verlag GmbH 2017 Vor- und Nachteile eines Zertifizierungsverfahrens aus Sicht eines Kopf-Hals-Tumor- Zentrums krankung zu verschiedenen Behand- Hintergrund Zertifizierung lungszeitpunkten ganz unterschiedliche In Europa erkranken jährlich ungefähr Therapieverfahren diverser Fachdiszi- Eine Zertifizierung von Krankenhäusern 180.000 Menschen an Plattenepithelkar- plinen notwendig werden und damit ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Seit zinomen im Kopf-Hals-Bereich. Trotz die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Einführung des § 135a des Fünf- Innovationen in Diagnostik und The- hochspezialisierter Berufsgruppen ein- ten Sozialgesetzbuchs sind jedoch alle rapiehat sich diePrognose der Pa- gefordert wird. Leistungserbringer im System der Ge- tienten in den letzten 30 Jahren nur setzlichen Krankenversicherung gesetz- für die Subgruppe der Patienten mit lich verpflichtet, sich an Maßnahmen der Zu verschiedenen HPV-positiven Tumoren relevant ver- einrichtungsübergreifenden Qualitätssi- Behandlungszeitpunkten bessert, sodass die Therapie von Kopf- cherung zu beteiligen und einrichtungs- sind unterschiedliche Hals-Karzinomen unverändert eine in- intern ein Qualitätsmanagement einzu- terdisziplinäre Herausforderung bleibt. Therapieverfahren notwendig führen. Therapeutisch stehen bei über 80 % Die Zertifizierung eines Kopf-Hals- der Indikationsstellungen die primäre Tumor-Zentrums erfolgt durch das Un- transorale bzw. offene Chirurgie, ins- Da

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Der OnkologeSpringer Journals

Published: Jul 13, 2017

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