Vom Nutzen guter Benutzbarkeit

Vom Nutzen guter Benutzbarkeit Editorial Nutzerfreundlichkeit oder Usability hat sich zum entschei- denden Faktor für den Erfolg von Hard- und Software entwi- ckelt. Während in den Anfängen Computer nur von Spezia- listen bedient wurden, nutzt heute nahezu jeder Arbeitneh- mer IT im Berufsleben. Längst kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass jeder Anwender etwas von IT ver- steht. Für die meisten sind die Programme, die sie alltäglich benutzen, Werkzeuge. Und je einfacher und intuitiver der Umgang mit diesen ist, je zuverlässiger sie tun, was sie sollen, Peter Pagel desto höher die Akzeptanz. Chefredakteur Es ist gar nicht lange her, da wurde Usability als eine Art Designoption betrachtet. Das Programm war fertig und dann machte man es noch ein wenig „hübsch“, damit der Kunde nicht abgeschreckt wird. Echte Nutzerfreundlichkeit sieht an- ders aus und immer mehr Firmen haben das verstanden. Heu- te wird Usability zunehmend als etwas gesehen, das man von Anfang an berücksichtigen muss. Natürlich hat maximale Bequemlichkeit auch ihre Tücken – so stehen etwa größtmögliche Sicherheit und einfachste Be- dienbarkeit oft im Konflikt miteinander. Wichtig ist zudem, dass es „die“ beste Usability nicht gibt. Je nach Anwenderkreis bestehen in dieser Hinsicht erhebliche Unterschiede. Alles in allem ist Nutzerfreundlichkeit ein weit komplexeres Thema, als es auf den ersten Blick erscheint, und eines, das sich im- mer weiterentwickelt. Wer eine Software dauerhaft möglichst nutzerfreundlich machen will, muss am Ball bleiben, denn auch Kundenbedürfnisse und -erwartungen verändern sich. Peter Pagel W Wir irtschaf tschaftsinf tsinfor ormatik & M matik & Management anagement 1 | 2016 1 | 2016 3 3 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden
Copyright
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Subject
Business and Management; IT in Business
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1007/s35764-016-0005-y
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Abstract

Editorial Nutzerfreundlichkeit oder Usability hat sich zum entschei- denden Faktor für den Erfolg von Hard- und Software entwi- ckelt. Während in den Anfängen Computer nur von Spezia- listen bedient wurden, nutzt heute nahezu jeder Arbeitneh- mer IT im Berufsleben. Längst kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass jeder Anwender etwas von IT ver- steht. Für die meisten sind die Programme, die sie alltäglich benutzen, Werkzeuge. Und je einfacher und intuitiver der Umgang mit diesen ist, je zuverlässiger sie tun, was sie sollen, Peter Pagel desto höher die Akzeptanz. Chefredakteur Es ist gar nicht lange her, da wurde Usability als eine Art Designoption betrachtet. Das Programm war fertig und dann machte man es noch ein wenig „hübsch“, damit der Kunde nicht abgeschreckt wird. Echte Nutzerfreundlichkeit sieht an- ders aus und immer mehr Firmen haben das verstanden. Heu- te wird Usability zunehmend als etwas gesehen, das man von Anfang an berücksichtigen muss. Natürlich hat maximale Bequemlichkeit auch ihre Tücken – so stehen etwa größtmögliche Sicherheit und einfachste Be- dienbarkeit oft im Konflikt miteinander. Wichtig ist zudem, dass es „die“ beste Usability nicht gibt. Je nach Anwenderkreis bestehen in dieser Hinsicht erhebliche Unterschiede. Alles in allem ist Nutzerfreundlichkeit ein weit komplexeres Thema, als es auf den ersten Blick erscheint, und eines, das sich im- mer weiterentwickelt. Wer eine Software dauerhaft möglichst nutzerfreundlich machen will, muss am Ball bleiben, denn auch Kundenbedürfnisse und -erwartungen verändern sich. Peter Pagel W Wir irtschaf tschaftsinf tsinfor ormatik & M matik & Management anagement 1 | 2016 1 | 2016 3 3

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Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Jan 29, 2016

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