„Viele stellen jetzt erst fest, dass sie zwar gelernt haben, Software zu entwickeln, aber eben nicht User Interfaces“

„Viele stellen jetzt erst fest, dass sie zwar gelernt haben, Software zu entwickeln, aber eben... 6 INTERVIEW Clemens Lutsch im Gespräch „Viele stellen jetzt erst fest, dass sie zwar gelernt haben, Software zu entwickeln, aber eben nicht User Interfaces“ Clemens Lutsch ist User Experience Evangelist bei Microsoft Deutschland. WuM-Chefredakteur Peter Pagel sprach mit ihm über die Bedeutung guter Benutzbarkeit für die heutige IT-Welt. Text Peter Pagel Fotos Matthias Nadler WuM: Inwiefern unterscheidet sich das Geschäft mit Produkten wie sieren und der Computer macht, was er soll. Hinzugekommen Microsoft Surface von dem mit „klassischer“ Software? ist eine hedonistische, spielerische und auch ästhetische Quali- Clemens Lutsch: Ganz erheblich. Es geht nicht so sehr um die tät. Im Ergebnis werden die Anwendungen, die auf diesem Gebiet technische Machbarkeit, sondern um die richtigen Ideen für so besser sind, dann auch mehr genutzt. ein Produkt. Da diskutieren Sie nicht mehr bloß mit der IT-Abtei- Ganz wichtig ist mir und meinen Kollegen aus dem Ger- lung. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Aspekt manUPA, dem deutschen Berufsverband der Usability und User der unmittelbaren Erfahrung. Richtig gute Anwendungsideen für Experience Spezialisten, dass es bei diesem Thema nicht nur um Surface bekommen Sie erst dann, wenn Sie so ein Gerät einmal selbst ausprobiert haben. Spannend ist zum Beispiel, dass eine http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

„Viele stellen jetzt erst fest, dass sie zwar gelernt haben, Software zu entwickeln, aber eben nicht User Interfaces“