Uterusfehlbildungen – korrekte Diagnostik und Dokumentation

Uterusfehlbildungen – korrekte Diagnostik und Dokumentation Tipps & Tricks im Gyn-Ultraschall J Gynäkol Endokrinol 2018 · 21:23–27 Christoph Brezinka https://doi.org/10.1007/s41975-018-0031-7 Universitätsklinik für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck, Österreich © Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2018 Uterusfehlbildungen – korrekte Diagnostik und Dokumentation Die Prävalenz von genitalen Fehl- Mit der weiten Verbreitung des 3-D- bryologisch-anatomisch logischere Ein- bildungen liegt in der weiblichen Ultraschalls ist die Diagnostik der Ute- teilung zuschaffen,die sich an derkli- Gesamtbevölkerung bei ca. 0,5%; in rusfehlbildungen einem wesentlich grö- nischen Bildgebung orientiert und auf Kollektiven von Frauen mit Kinder- ßeren Kreis von Anwendern zugänglich deren Basis valide Vergleiche, etwa von wunsch, häufigen Aborten und häu- geworden. Gute Diagnostik braucht eine AbortusratenundErfolgenvonTherapie- figen Frühgeburten kann diese Rate plausible, konsequente Befundsprache versuchen, angestellt werden könnten. bis zu 15% betragen. Mittlerweile und die Anwendung einer allgemein wird der Großteil der Verdachts- akzeptierten, schlüssigen Nomenklatur. Die ESHRE/ESGE-Thessaloniki- diagnosen auf uterine Fehlbildung Mit beidem hapert es bei der Beschrei- Klassifikation auf Basis von 3-D-Ultraschallunter- bungderMüller-Anomalien:Deskriptive suchungen ausgesprochen. Häufig Begriffe, die von den Erstbeschreibern Recht weit gediehen sind die Versuche führen diese Verdachtsdiagnosen zu der Fehlbildungen, wie Rokitansky, in der CONUTA-Arbeitsgruppe (CONgen- operativen Eingriffen, deren thera- der Mitte des 19. Jahrhunderts geprägt ital UTerine http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz Springer Journals

Uterusfehlbildungen – korrekte Diagnostik und Dokumentation

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Publisher
Springer Vienna
Copyright
Copyright © 2018 by Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature
Subject
Medicine & Public Health; Gynecology
ISSN
1995-6924
eISSN
2520-8500
D.O.I.
10.1007/s41975-018-0031-7
Publisher site
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Abstract

Tipps & Tricks im Gyn-Ultraschall J Gynäkol Endokrinol 2018 · 21:23–27 Christoph Brezinka https://doi.org/10.1007/s41975-018-0031-7 Universitätsklinik für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck, Österreich © Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2018 Uterusfehlbildungen – korrekte Diagnostik und Dokumentation Die Prävalenz von genitalen Fehl- Mit der weiten Verbreitung des 3-D- bryologisch-anatomisch logischere Ein- bildungen liegt in der weiblichen Ultraschalls ist die Diagnostik der Ute- teilung zuschaffen,die sich an derkli- Gesamtbevölkerung bei ca. 0,5%; in rusfehlbildungen einem wesentlich grö- nischen Bildgebung orientiert und auf Kollektiven von Frauen mit Kinder- ßeren Kreis von Anwendern zugänglich deren Basis valide Vergleiche, etwa von wunsch, häufigen Aborten und häu- geworden. Gute Diagnostik braucht eine AbortusratenundErfolgenvonTherapie- figen Frühgeburten kann diese Rate plausible, konsequente Befundsprache versuchen, angestellt werden könnten. bis zu 15% betragen. Mittlerweile und die Anwendung einer allgemein wird der Großteil der Verdachts- akzeptierten, schlüssigen Nomenklatur. Die ESHRE/ESGE-Thessaloniki- diagnosen auf uterine Fehlbildung Mit beidem hapert es bei der Beschrei- Klassifikation auf Basis von 3-D-Ultraschallunter- bungderMüller-Anomalien:Deskriptive suchungen ausgesprochen. Häufig Begriffe, die von den Erstbeschreibern Recht weit gediehen sind die Versuche führen diese Verdachtsdiagnosen zu der Fehlbildungen, wie Rokitansky, in der CONUTA-Arbeitsgruppe (CONgen- operativen Eingriffen, deren thera- der Mitte des 19. Jahrhunderts geprägt ital UTerine

Journal

Journal für Gynäkologische Endokrinologie/SchweizSpringer Journals

Published: Mar 13, 2018

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