Tod dem Diagramm?

Tod dem Diagramm? Manage Ment Für die rechnergestützte Führungsinformation (MIS) brauchen wir neue, integre und daten- dichtere Formate als die üblichen Diagramme. Sie sind zu mager für unsere informationshungrigen Augen, theoretisch überholt und zu oft schlecht gemacht. Von Nicolas Bissantz ilder sagen mehr als tausend Worte, so heißt es. Und in der in denen in Echtzeit alle verfügbaren Informationen zusam- BTat: Kaum etwas vermag uns Augenmenschen mehr in den mengetragen und ausgewertet werden. Charakteristisch sind Bann zu ziehen als ein gutes Bild, kaum etwas vermittelt Eindrü- ein hoher technischer und personeller Aufwand und die Beob- cke so eindringlich. Davon profitiere man auch im Umgang mit achtung in großer Detailtiefe mit hoher Datendichte. betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, so heißt es. Mit Bildern 2. Auf der nächsttieferen Ebene finden wir die sprachliche Mit- sind dann Diagramme gemeint. In Konkurrenz dazu steht aller- teilung als nuancenreiches, differenziertes Mittel, uns münd- dings nicht nur das Wort. lich oder schriftlich zu informieren. Ein blinder Trainer könnte eine Fußballmannschaft führen, solange ihm ein guter Kom- Führungsbeitrag von Information mentator zur Verfügung steht. Angesichts der Funktionsweise der menschlichen Wahrnehmung 3. Dann folgen bildgebende Verfahren, oft kombiniert mit Mus- entsteht eine Ordnung des Führungsbeitrags von Information. tererkennung, wie sie aus der räumlichen http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals