Sterben im Internet – Regelung des digitalen Nachlasses

Sterben im Internet – Regelung des digitalen Nachlasses Manage Ment Sterben im Internet – Regelung des digitalen Nachlasses Der normale Internetnutzer verfügt über Zugriffe auf eine Vielzahl von Internetplattformen wie e-Banking, e-Business, e-Mail, e-Commerce, Social Media a ccounts oder kostenlose Daten- speicher in der Cloud. Doch was passiert mit diesen personenbezogenen Daten nach dem Ableben ihrer Eigentümer? Wem gehören Sie? Wie können die Zugriffsrechte vererbt werden? Welche Unterlagen werden benötigt, um vom jeweiligen System-Betreiber die Zugriffsrechte zu erhalten? Dieser Beitrag versucht zunächst, die sich für das Internet abzeichnende Problemstellung anhand von verfügbarem Zahlenmaterial zu erfassen und deren Konsequenzen für die Zukunft zu interpolieren. Anschließend werden aus medizinischer und juris- tischer Sicht die Rahmenbedingungen skizziert, die für eine Problemlösung zwingend einzuhalten sind. Von Claus Schmid, Jörg Blume, Horst Bock, Oliver Süssenguth, Matthias Bauer, Bernd Wild tirbt ein Internet-User, so hinterlässt er auf bisher unabseh- Cloud-Plattformen (beispielsweise iCloud, Dropbox oder Sbare Zeit seine Identität im Web. Er nutzt zur Lebenszeit eine Mediencenter) mit Freunden auszutauschen. Vielzahl von Internetplattformen wie Bankkonten, E-Mail-Post- Die hier aufgezeigte, post-mortale Problematik ist noch nicht fächer, Business-Plattformen (beispielsweise XING, LinkedIn), im Bewusstsein der jeweiligen Interessengruppen angekommen. digitale Kaufhäuser (beispielsweise Amazon, eBay) oder Social Da sind zum einen die Internetnutzer selbst. Vorsorge für die Networks (beispielsweise http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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