Stellungnahme zum Konzept der Bildungsreformkommission

Stellungnahme zum Konzept der Bildungsreformkommission Z f Bildungsforsch (2016) 6:89–93 DOI 10.1007/s35834-016-0152-5 Nachrichte N aus der ÖF e B Stellungnahme zum Konzept der Bildungsreformkommission Online publiziert: 29. Februar 2016 © Springer Fachmedien Wiesbaden 2016 Eine vom Bundesministerium für Bildung und Frauen eingesetzte „Expert/innen- arbeitsgruppe Schulverwaltung“ hat im März 2015 einen Bericht mit dem Titel „Frei- raum für Österreichs Schulen. Empfehlungen zur neuen Steuerung“ an die politisch zusammengesetzte „Bildungsreformkommission“ erstellt, in dem weit reichende Vorschläge zur Umgestaltung des österreichischen Schulsystems enthalten sind. Auf Basis dieses Berichts (zugänglich unter http://www.pv-landwirtschaftslehrer.tsn.at/ aktuell/freiraum.pdf) wurde von dieser Kommission ein zwischen den Regierungs- parteien SPÖ und ÖVP akkordiertes Reformkonzept entwickelt und veröffentlicht. (https://www.bmbf.gv.at/ministerium/vp/2015/20151117.pdf?55kaz6). Der Vorstand der ÖFEB hat dazu im November 2015 die nachstehende Stellung- nahme abgegeben: Das österreichische Schulwesen schneidet bei internationalen Vergleichstests bestenfalls durchschnittlich ab und weist einen zu hohen Zusammenhang zwischen dem Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler und ihrer sozialen Herkunft auf. Nicht die Qualität der Schule, sondern des Elternhauses entscheidet offenbar darüber, ob anspruchsvolle Bildungsziele erreicht werden. Nicht nur aus diesem Grund ist eine Bildungsreform überfällig. Die pädagogische Unterversorgung im Elementar- bereich, aber auch das Vorhandensein kostenintensiver Parallelstrukturen im Bereich der Schulverwaltung sind wichtige Argumente für eine Reform. Die Österreichische Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Bildungsforschung Springer Journals

Stellungnahme zum Konzept der Bildungsreformkommission

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Springer Fachmedien Wiesbaden
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Subject
Social Sciences; Demography
ISSN
2190-6890
eISSN
2190-6904
D.O.I.
10.1007/s35834-016-0152-5
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Abstract

Z f Bildungsforsch (2016) 6:89–93 DOI 10.1007/s35834-016-0152-5 Nachrichte N aus der ÖF e B Stellungnahme zum Konzept der Bildungsreformkommission Online publiziert: 29. Februar 2016 © Springer Fachmedien Wiesbaden 2016 Eine vom Bundesministerium für Bildung und Frauen eingesetzte „Expert/innen- arbeitsgruppe Schulverwaltung“ hat im März 2015 einen Bericht mit dem Titel „Frei- raum für Österreichs Schulen. Empfehlungen zur neuen Steuerung“ an die politisch zusammengesetzte „Bildungsreformkommission“ erstellt, in dem weit reichende Vorschläge zur Umgestaltung des österreichischen Schulsystems enthalten sind. Auf Basis dieses Berichts (zugänglich unter http://www.pv-landwirtschaftslehrer.tsn.at/ aktuell/freiraum.pdf) wurde von dieser Kommission ein zwischen den Regierungs- parteien SPÖ und ÖVP akkordiertes Reformkonzept entwickelt und veröffentlicht. (https://www.bmbf.gv.at/ministerium/vp/2015/20151117.pdf?55kaz6). Der Vorstand der ÖFEB hat dazu im November 2015 die nachstehende Stellung- nahme abgegeben: Das österreichische Schulwesen schneidet bei internationalen Vergleichstests bestenfalls durchschnittlich ab und weist einen zu hohen Zusammenhang zwischen dem Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler und ihrer sozialen Herkunft auf. Nicht die Qualität der Schule, sondern des Elternhauses entscheidet offenbar darüber, ob anspruchsvolle Bildungsziele erreicht werden. Nicht nur aus diesem Grund ist eine Bildungsreform überfällig. Die pädagogische Unterversorgung im Elementar- bereich, aber auch das Vorhandensein kostenintensiver Parallelstrukturen im Bereich der Schulverwaltung sind wichtige Argumente für eine Reform. Die Österreichische Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im

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Published: Feb 29, 2016

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