SOA? SOA!

SOA? SOA! EDITORIAL Hype-Zyklen sind etwas Wunderbares. Erst geht es steil berg- auf, ein neuer Heilsbringer scheint gekommen zu sein. Die Zeiten der Mühsal und der Plage sind Vergangenheit – statt- dessen winkt der Zustand ewiger Glückseligkeit. So gut, so langweilig, denkt man sich früher oder später. Zumal das Auf- einandertreffen von neuen Konzepten oder Ideen und der Realität unweigerlich zu einer gewissen Ernüchterung führt. Und dann gibt es da auch noch die Menschen. Der Stör- faktor schlechthin. Da macht man einen großartigen Plan, zeichnet auf, wie alle Rädchen hübsch ineinander greifen – nur um zu erleben, dass die Rädchen (also die Mitarbeiter) sich gelegentlich querstellen. Aus ist es mit dem perfekten Getriebe. Beim Thema SOA hatte der Hype-Zyklus seinen Zenit ohnehin bereits überschritten, als dann die Finanzkrise kam. Wenn das Geld knapp wird, steht naturgemäß alles auf Chefredakteur Peter Pagel dem Prüfstand, was zunächst einmal Geld kostet, statt wel- ches einzubringen. SOA-Projekte sind komplex. Sie erfordern Aktivitäten in unterschiedlichsten Bereichen eines Unternehmens, wenn man die möglichen Vorteile bei Effizienz und Flexibilität auch wirklich nutzen will. Noch wichtiger als bislang ist es deshalb für die technische Seite, dass sie es schafft, der Ge- schäftsführung den Nutzen so klar wie möglich zu vermit- teln. Wem es gelingt, seine SOA-Einführung so zu gestalten, dass sich in möglichst vielen Bereichen schnelle Kosten- beziehungsweise Wettbewerbsvorteile ergeben, der hat auch in der Krise gute Karten. Zum Schluss dieses Editorials möchte ich mich für die vielen positiven Rückmeldungen zu unserem neuen Magazin bedanken. Lassen Sie uns auch weiterhin wissen, was Ihnen gefällt und noch wichtiger, was Ihnen nicht gefällt. Auch für Themenvorschläge sind wir natürlich immer offen. Bis bald, Ihr Peter Pagel WuM 02 . 2009 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals
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Publisher
Gabler Verlag
Copyright
Copyright © 2009 by Springer Fachmedien Wiesbaden
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1007/BF03248180
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Abstract

EDITORIAL Hype-Zyklen sind etwas Wunderbares. Erst geht es steil berg- auf, ein neuer Heilsbringer scheint gekommen zu sein. Die Zeiten der Mühsal und der Plage sind Vergangenheit – statt- dessen winkt der Zustand ewiger Glückseligkeit. So gut, so langweilig, denkt man sich früher oder später. Zumal das Auf- einandertreffen von neuen Konzepten oder Ideen und der Realität unweigerlich zu einer gewissen Ernüchterung führt. Und dann gibt es da auch noch die Menschen. Der Stör- faktor schlechthin. Da macht man einen großartigen Plan, zeichnet auf, wie alle Rädchen hübsch ineinander greifen – nur um zu erleben, dass die Rädchen (also die Mitarbeiter) sich gelegentlich querstellen. Aus ist es mit dem perfekten Getriebe. Beim Thema SOA hatte der Hype-Zyklus seinen Zenit ohnehin bereits überschritten, als dann die Finanzkrise kam. Wenn das Geld knapp wird, steht naturgemäß alles auf Chefredakteur Peter Pagel dem Prüfstand, was zunächst einmal Geld kostet, statt wel- ches einzubringen. SOA-Projekte sind komplex. Sie erfordern Aktivitäten in unterschiedlichsten Bereichen eines Unternehmens, wenn man die möglichen Vorteile bei Effizienz und Flexibilität auch wirklich nutzen will. Noch wichtiger als bislang ist es deshalb für die technische Seite, dass sie es schafft, der Ge- schäftsführung den Nutzen so klar wie möglich zu vermit- teln. Wem es gelingt, seine SOA-Einführung so zu gestalten, dass sich in möglichst vielen Bereichen schnelle Kosten- beziehungsweise Wettbewerbsvorteile ergeben, der hat auch in der Krise gute Karten. Zum Schluss dieses Editorials möchte ich mich für die vielen positiven Rückmeldungen zu unserem neuen Magazin bedanken. Lassen Sie uns auch weiterhin wissen, was Ihnen gefällt und noch wichtiger, was Ihnen nicht gefällt. Auch für Themenvorschläge sind wir natürlich immer offen. Bis bald, Ihr Peter Pagel WuM 02 . 2009

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Published: Jul 20, 2012

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