Sinn und Unsinn medikamentöser Therapien

Sinn und Unsinn medikamentöser Therapien aktuell Arthrose Arthrosebeschwerden sind weit verbreitet und bisher nur begrenzt medikamentös behandelbar. Ein Update zur Evidenzlage wurde beim DKOU-Kongress in Berlin präsentiert. Multiple biopsychosoziale Faktoren Schmerzfasern und Antwort von No- für eine langfristige Wirksamkeit gäbe werden laut Dr. Timo Nees, Klinik für zizeptoren, die letztlich zu Einschrän- es dagegen keine Evidenz. Orthopädie, Unfallchirurgie und Para- kungen von Alltagaktivitäten, Le - Weil insbesondere in der typischen plegiologie, Universitätsklinikum Hei- bensqualität, Schlaf, Stimmung und Altersgruppe der Arthrosepatienten delberg, für die Entstehung einer Ar- sozialer Teilhabe führen.“ Auch wenn unerwünschte kardiovaskuläre und throse verantwortlich gemacht. Dabei diese Mechanismen inzwischen gut gastrointestinale Arzneimittelwirkun- gehe es nicht nur um die Knorpeldest- verstanden sind, gibt es laut Nees gen zu beachten sind, plädierte Nees ruktion, sondern um immunologische weiterhin wenig Evidenz für den Ein- für eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Ab- Mechanismen im Gefolge der anfäng- satz von medikamentösen Interven- wägung und bei moderaten bis starken lichen mechanischen Schädigung des tionen. Schmerzen für einen zeitlich begrenz- Knorpels, die zu einer enzymatischen ten Einsatz von NSAR. Eine NSAR-Dau- Gelenkdestruktion führen. NSAR: Nutzen-Risiko-Abwägung ermedikation sei nicht sinnvoll, auch wichtig wenn Patienten dies oft täten. NSAR sind zur akuten Schmerz- Wie eine umfassende Netzwerk-Me- reduktion geeignet; für langfristige taanalyse (da Costa http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png rheuma plus Springer Journals

Sinn und Unsinn medikamentöser Therapien

rheuma plus , Volume 17 (3) – Jun 1, 2018

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2018 by Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature
Subject
Medicine & Public Health; Rheumatology
ISSN
1868-260X
eISSN
2191-2610
D.O.I.
10.1007/s12688-018-0179-x
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Abstract

aktuell Arthrose Arthrosebeschwerden sind weit verbreitet und bisher nur begrenzt medikamentös behandelbar. Ein Update zur Evidenzlage wurde beim DKOU-Kongress in Berlin präsentiert. Multiple biopsychosoziale Faktoren Schmerzfasern und Antwort von No- für eine langfristige Wirksamkeit gäbe werden laut Dr. Timo Nees, Klinik für zizeptoren, die letztlich zu Einschrän- es dagegen keine Evidenz. Orthopädie, Unfallchirurgie und Para- kungen von Alltagaktivitäten, Le - Weil insbesondere in der typischen plegiologie, Universitätsklinikum Hei- bensqualität, Schlaf, Stimmung und Altersgruppe der Arthrosepatienten delberg, für die Entstehung einer Ar- sozialer Teilhabe führen.“ Auch wenn unerwünschte kardiovaskuläre und throse verantwortlich gemacht. Dabei diese Mechanismen inzwischen gut gastrointestinale Arzneimittelwirkun- gehe es nicht nur um die Knorpeldest- verstanden sind, gibt es laut Nees gen zu beachten sind, plädierte Nees ruktion, sondern um immunologische weiterhin wenig Evidenz für den Ein- für eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Ab- Mechanismen im Gefolge der anfäng- satz von medikamentösen Interven- wägung und bei moderaten bis starken lichen mechanischen Schädigung des tionen. Schmerzen für einen zeitlich begrenz- Knorpels, die zu einer enzymatischen ten Einsatz von NSAR. Eine NSAR-Dau- Gelenkdestruktion führen. NSAR: Nutzen-Risiko-Abwägung ermedikation sei nicht sinnvoll, auch wichtig wenn Patienten dies oft täten. NSAR sind zur akuten Schmerz- Wie eine umfassende Netzwerk-Me- reduktion geeignet; für langfristige taanalyse (da Costa

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rheuma plusSpringer Journals

Published: Jun 1, 2018

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