Schnürsenkel Mathematik

Schnürsenkel Mathematik Service | Kolumne Nichts ist vor der Neugier eines Mathematikers sicher, auch nicht die Schnürsenkel seiner oder Ihrer Schuhe. Schuhe mit Schnallen, Riemchen oder Slipper interessieren ihn allerdings nicht. Mit Schnürsenkeln kann man viel anstellen, die Skater- jugend hat es vor gemacht, als sie Schnürsenkel nur noch als Accessoire für ihre Schuhe verwendete. Eine echte Funktion außer Optik hatten die Schnürsenkel nicht mehr, die Schlei- fen wurden nach innen gebunden um den Blick auf die zum Teil kunstvollen Schnürungen freizulegen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand dieser Schnürkunst unter wis- senschaftlichen Aspekten näherte. Der australische Mathema- tiker Burkard Polster hat dies vor mehr als zehn Jahren getan, als er im renommierten Magazin „Nature“ 2002 einen kleinen Artikel über die verschiedenen Schnürmöglichkeiten veröf- fentlichte. Aber auch andere wie John H. Halton von der Uni- versität in North Carolina haben über die Mathematik von Schnürsenkeln nachgedacht. Auch der Publizist und Mathe- matiker Holger Dambeck hat kürzlich darüber berichtet. Doch warum ist das für Mathematiker interessant? Ein ge- schnürter Schnürsenkel kann als Graph aufgefasst werden, bei dem der Senkel die Kanten und die Löcher die Ecken des Gra- phen bilden. Der geschnürte Schnürsenkel bildet in natürli- cher Weise http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

Schnürsenkel Mathematik

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Publisher
Gabler Verlag
Copyright
Copyright © 2013 by Springer Gabler
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1365/s35764-013-0329-9
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Abstract

Service | Kolumne Nichts ist vor der Neugier eines Mathematikers sicher, auch nicht die Schnürsenkel seiner oder Ihrer Schuhe. Schuhe mit Schnallen, Riemchen oder Slipper interessieren ihn allerdings nicht. Mit Schnürsenkeln kann man viel anstellen, die Skater- jugend hat es vor gemacht, als sie Schnürsenkel nur noch als Accessoire für ihre Schuhe verwendete. Eine echte Funktion außer Optik hatten die Schnürsenkel nicht mehr, die Schlei- fen wurden nach innen gebunden um den Blick auf die zum Teil kunstvollen Schnürungen freizulegen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand dieser Schnürkunst unter wis- senschaftlichen Aspekten näherte. Der australische Mathema- tiker Burkard Polster hat dies vor mehr als zehn Jahren getan, als er im renommierten Magazin „Nature“ 2002 einen kleinen Artikel über die verschiedenen Schnürmöglichkeiten veröf- fentlichte. Aber auch andere wie John H. Halton von der Uni- versität in North Carolina haben über die Mathematik von Schnürsenkeln nachgedacht. Auch der Publizist und Mathe- matiker Holger Dambeck hat kürzlich darüber berichtet. Doch warum ist das für Mathematiker interessant? Ein ge- schnürter Schnürsenkel kann als Graph aufgefasst werden, bei dem der Senkel die Kanten und die Löcher die Ecken des Gra- phen bilden. Der geschnürte Schnürsenkel bildet in natürli- cher Weise

Journal

Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Aug 16, 2013

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