Reha-Management nach komplexen Handverletzungen

Reha-Management nach komplexen Handverletzungen Das Reha-Management nach komplexen Handverletzungen unterscheidet sich prinzipiell nicht vom Reha-Management anderer schwerer Unfallverletzungen. Allerdings unterscheidet sich die persönliche Betroffenheit der Verletzten gegenüber Verletzungen an anderen Köperteilen ganz erheblich. Nicht nur der funktionale Verlust, also die entgangene Körperfunktion, gilt es, durch bestmögliche medizinische Akutversorgung und Rehabilitationsmaßnahmen zu kompensieren. Auch der mit der komplexen Handverletzung einhergehende komplette bzw. teilweise Verlust des Tastvermögens des „Sinnesorganes Hand“ ist mit den bestmöglichen medizinischen und rehabilitativen Maßnahmen so weit wie möglich wieder herzustellen. Dies stellt sowohl die Verletzten als auch die Behandler und die mit der Koordinierung der Reha-Maßnahmen betrauten Reha-Manager vor eine große Herausforderung. Es ist eminent wichtig, dabei ein ausgewogenes Maß an Zuversicht im Hinblick auf die weitgehende Wiederherstellung körperlicher Funktionen als auch die Sinnesfähigkeiten der Hand zu gewährleisten. Gleichzeitig muss die Erforderlichkeit von Leistungen zur Teilhabe realistisch beurteilt und im Hinblick auf Grenzen der Rehabilitation den Versicherten ebenso vermittelt werden. Die Motivation der Versicherten heißt es dabei gleichermaßen zu bewahren, wie die notwendigen Zielsetzungen der Rehabilitation vor dem Hintergrund realistischer Möglichkeiten moderner Wiederherstellungs- und Rehabilitationsmedizin zu gewährleisten. Die aktivierende Begleitung der Verletzten stellt somit eine große Herausforderung, aber auch eine große Befriedigung in der Wahrnehmung ihrer Aufgabenstellungen als Reha-Manager dar. Der Beitrag befasst sich mit den Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen des Reha-Managements am Beispiel komplexer Handverletzungen. Dies wird durch ein Fallbeispiel anschaulich dargestellt. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Trauma und Berufskrankheit Springer Journals

Reha-Management nach komplexen Handverletzungen

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Publisher
Springer Medizin
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag Berlin
Subject
Medicine & Public Health; Traumatic Surgery
ISSN
1436-6274
eISSN
1436-6282
D.O.I.
10.1007/s10039-017-0256-8
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Abstract

Das Reha-Management nach komplexen Handverletzungen unterscheidet sich prinzipiell nicht vom Reha-Management anderer schwerer Unfallverletzungen. Allerdings unterscheidet sich die persönliche Betroffenheit der Verletzten gegenüber Verletzungen an anderen Köperteilen ganz erheblich. Nicht nur der funktionale Verlust, also die entgangene Körperfunktion, gilt es, durch bestmögliche medizinische Akutversorgung und Rehabilitationsmaßnahmen zu kompensieren. Auch der mit der komplexen Handverletzung einhergehende komplette bzw. teilweise Verlust des Tastvermögens des „Sinnesorganes Hand“ ist mit den bestmöglichen medizinischen und rehabilitativen Maßnahmen so weit wie möglich wieder herzustellen. Dies stellt sowohl die Verletzten als auch die Behandler und die mit der Koordinierung der Reha-Maßnahmen betrauten Reha-Manager vor eine große Herausforderung. Es ist eminent wichtig, dabei ein ausgewogenes Maß an Zuversicht im Hinblick auf die weitgehende Wiederherstellung körperlicher Funktionen als auch die Sinnesfähigkeiten der Hand zu gewährleisten. Gleichzeitig muss die Erforderlichkeit von Leistungen zur Teilhabe realistisch beurteilt und im Hinblick auf Grenzen der Rehabilitation den Versicherten ebenso vermittelt werden. Die Motivation der Versicherten heißt es dabei gleichermaßen zu bewahren, wie die notwendigen Zielsetzungen der Rehabilitation vor dem Hintergrund realistischer Möglichkeiten moderner Wiederherstellungs- und Rehabilitationsmedizin zu gewährleisten. Die aktivierende Begleitung der Verletzten stellt somit eine große Herausforderung, aber auch eine große Befriedigung in der Wahrnehmung ihrer Aufgabenstellungen als Reha-Manager dar. Der Beitrag befasst sich mit den Grundlagen, Möglichkeiten und Grenzen des Reha-Managements am Beispiel komplexer Handverletzungen. Dies wird durch ein Fallbeispiel anschaulich dargestellt.

Journal

Trauma und BerufskrankheitSpringer Journals

Published: Apr 11, 2017

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