Recht so!

Recht so! Editorial Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand – sagt ein beliebter Juristenspruch und da ist durchaus etwas dran. Es ist ja mitnichten so, dass sich rechtliche Fragen immer eindeutig beantworten lassen. Das ist sogar eher selten der Fall. Viel häufiger ist es eine Frage der Interpretation, der Auslegung von Regularien und Vorschriften, ob ein Verhal- ten rechtlich zu beanstanden ist oder eben nicht. Für juristische Laien ist das oft reichlich undurchschau- bar. Das gilt natürlich auch für Wirtschaftsinformatiker. Neue Technologien wie Cloud-Computing oder Social Media führen dazu, dass Entscheidungen in der IT noch mehr als früher umfassende rechtliche Implikationen haben. Ein wichtiges Feld ist hier etwa der Datenschutz. Insbesondere Social Media lassen die Grenzen zwischen privatem und beruflichem Handeln bei vielen verschwimmen. Kontakt- Chefredakteur Peter Pagel netze sind häufig nicht ordentlich nach Freunden und Geschäftspartnern sortiert – das hat Folgen für die Nutzung dieser Plattformen im professionellen Umfeld. Ein ähnli- ches Problem stellt sich beim Trend „Bring Your Own Device“, also dem Einsatz zum Beispiel von privaten Smart- phones im Geschäftsumfeld. Eines steht in diesem Zusam- menhang fest – verhindern kann man diese Entwicklungen nicht, aber mehr oder weniger geschickt damit umgehen schon. Viele Grüße, Ihr Peter Pagel WuM 03 . 2012 DOI: 10.1365/s35764-012-0132-z http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals
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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2012 by Gabler Verlag Wiesbaden GmbH
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1365/s35764-012-0132-z
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Abstract

Editorial Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand – sagt ein beliebter Juristenspruch und da ist durchaus etwas dran. Es ist ja mitnichten so, dass sich rechtliche Fragen immer eindeutig beantworten lassen. Das ist sogar eher selten der Fall. Viel häufiger ist es eine Frage der Interpretation, der Auslegung von Regularien und Vorschriften, ob ein Verhal- ten rechtlich zu beanstanden ist oder eben nicht. Für juristische Laien ist das oft reichlich undurchschau- bar. Das gilt natürlich auch für Wirtschaftsinformatiker. Neue Technologien wie Cloud-Computing oder Social Media führen dazu, dass Entscheidungen in der IT noch mehr als früher umfassende rechtliche Implikationen haben. Ein wichtiges Feld ist hier etwa der Datenschutz. Insbesondere Social Media lassen die Grenzen zwischen privatem und beruflichem Handeln bei vielen verschwimmen. Kontakt- Chefredakteur Peter Pagel netze sind häufig nicht ordentlich nach Freunden und Geschäftspartnern sortiert – das hat Folgen für die Nutzung dieser Plattformen im professionellen Umfeld. Ein ähnli- ches Problem stellt sich beim Trend „Bring Your Own Device“, also dem Einsatz zum Beispiel von privaten Smart- phones im Geschäftsumfeld. Eines steht in diesem Zusam- menhang fest – verhindern kann man diese Entwicklungen nicht, aber mehr oder weniger geschickt damit umgehen schon. Viele Grüße, Ihr Peter Pagel WuM 03 . 2012 DOI: 10.1365/s35764-012-0132-z

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Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Apr 2, 2012

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