Psychische Gesundheit, Akkulturation und Religiosität bei jüdischen Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion in Österreich

Psychische Gesundheit, Akkulturation und Religiosität bei jüdischen Migranten aus der... originalarbeit Neuropsychiatr https://doi.org/10.1007/s40211-018-0265-2 Psychische Gesundheit, Akkulturation und Religiosität bei jüdischen Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion in Österreich Beata Trilesnik · Sabine C. Koch · Thomas Stompe Eingegangen: 11. Dezember 2017 / Angenommen: 19. März 2018 © Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2018 Zusammenfassung klinischen Depressionen betroffen. Integration als Grundlagen Die Migrationsforschung ergibt kontro- Akkulturationsstrategie (d. h. Interesse sowohl an der verse Befunde über den Zusammenhang zwischen Herkunfts- als auch an der Aufnahmekultur) ging mit psychischer Gesundheit und Migration sowie zu den der niedrigsten psychischen Belastung einher. Die Re- Faktoren, die die psychische Gesundheit von Migran- ligiosität wirkte sich protektiv auf Depressivität, nicht ten beeinflussen. Es gibt zwar Hinweise auf Unter- jedoch auf Ängstlichkeit aus. schiede zwischen Migrantengruppen aus verschiede- Schlussfolgerungen Die vorliegende Untersuchung nen Herkunftsländern, allerdings wurden bisher fast erlaubt erste Rückschlüsse auf die psychische Ge- keine empirischen Studien über einzelne Migranten- sundheit einer bis dato kaum untersuchten Migran- gruppen in Österreich unternommen. tengruppe und weist auf einen Bedarf nach größerer Methodik In der vorliegenden populationsbasierten Öffnung der österreichischen Mehrheitsgesellschaft Untersuchung wurden Depressivität und Ängstlich- den Migranten gegenüber hin. keit von 96 jüdischen Migranten aus der ehemaligen UdSSR mit einem nach Alter und Geschlecht ge- Schlüsselwörter http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png neuropsychiatrie Springer Journals

Psychische Gesundheit, Akkulturation und Religiosität bei jüdischen Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion in Österreich

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2018 by Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature
Subject
Medicine & Public Health; Psychiatry; Psychotherapy; Neurology
ISSN
0948-6259
eISSN
2194-1327
D.O.I.
10.1007/s40211-018-0265-2
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Abstract

originalarbeit Neuropsychiatr https://doi.org/10.1007/s40211-018-0265-2 Psychische Gesundheit, Akkulturation und Religiosität bei jüdischen Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion in Österreich Beata Trilesnik · Sabine C. Koch · Thomas Stompe Eingegangen: 11. Dezember 2017 / Angenommen: 19. März 2018 © Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2018 Zusammenfassung klinischen Depressionen betroffen. Integration als Grundlagen Die Migrationsforschung ergibt kontro- Akkulturationsstrategie (d. h. Interesse sowohl an der verse Befunde über den Zusammenhang zwischen Herkunfts- als auch an der Aufnahmekultur) ging mit psychischer Gesundheit und Migration sowie zu den der niedrigsten psychischen Belastung einher. Die Re- Faktoren, die die psychische Gesundheit von Migran- ligiosität wirkte sich protektiv auf Depressivität, nicht ten beeinflussen. Es gibt zwar Hinweise auf Unter- jedoch auf Ängstlichkeit aus. schiede zwischen Migrantengruppen aus verschiede- Schlussfolgerungen Die vorliegende Untersuchung nen Herkunftsländern, allerdings wurden bisher fast erlaubt erste Rückschlüsse auf die psychische Ge- keine empirischen Studien über einzelne Migranten- sundheit einer bis dato kaum untersuchten Migran- gruppen in Österreich unternommen. tengruppe und weist auf einen Bedarf nach größerer Methodik In der vorliegenden populationsbasierten Öffnung der österreichischen Mehrheitsgesellschaft Untersuchung wurden Depressivität und Ängstlich- den Migranten gegenüber hin. keit von 96 jüdischen Migranten aus der ehemaligen UdSSR mit einem nach Alter und Geschlecht ge- Schlüsselwörter

Journal

neuropsychiatrieSpringer Journals

Published: May 29, 2018

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