Prostata

Prostata Einführung zum Thema Radiologe 2017 · 57:607 T. Helmberger DOI 10.1007/s00117-017-0278-z Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin, Klinikum Bogenhausen, München, Deutschland © Springer Medizin Verlag GmbH 2017 Liebe Leserinnen, liebe Leser, AnforderungennachdifferenzierterMR- Korrespondenzadresse Diagnostik durch Urologen bemerkt. Prostataerkrankungen und insbesondere Einmal Anlass mehr, uns intensiv mit Prof. Dr. T. Helmberger Institut für Diagnostische und das Prostatakarzinom sind komplexe Er- der Diagnostik und minimal-invasiven Interventionelle Radiologie, krankungen, die mit ihren spezifischen Therapie von Prostataerkrankungen, die Neuroradiologie und Charakteristika wie Alter der Patienten, vonuns angebotenwerdenkann, zu be- Nuklearmedizin, Klinikum mutmaßliche Komorbiditäten und der schäift gen. In diesem Themenheft haben Bogenhausen Vielzahl von Behandlungsoptionen, dif- wir deshalb die aktuellsten Themen, die Englschalkinger Str. 77, 81925 München, Deutschland ferenzierte Diagnose- und Behandlungs- die Rolle des Radiologen bei Diagnostik thomas.helmberger@klinikum- entscheidungen erfordern. und Therapie der Prostata bestimmen, muenchen.de Das Prostatakarzinom ist das häufigs- zusammengestellt. te Malignom desMannesin Europa. Auf Nach der Einführung in das Thema Interessenkonflikt. T. Helmberger gibt an, dass kein den ersten Blick erscheint die Behand- durchdenUrologen–wasnichtnurheißt, Interessenkonflikt besteht. lung einfach. Wie die aktuelle Diskussi- was der Urologe vom Radiologen wis- on der letzten Jahre zeigt, ist jedoch eine sen möchte, sondern vielmehr, was muss wesentlich differenziertere Betrachtung der Radiologe für den Urologen wissen nötig, um einerseits dem jeweiligen Er- – werden Ultraschall einschließlich Elas- krankungsstadium und andererseits den tographie, die multiparametrische MRT Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu undschließlichdiePET/CTmithochspe- werden.Letztlichmusssichergestelltwer- zialisierten Tracern dargestellt. Darüber den, dass es insbesondere in den frühen hinaus finden Sie auch Beiträge zu den Erkrankungsstadien nicht zu einer Über- minimalinvasivenBehandlungsmöglich- behandlung kommt. keitengeradevondenhäufigen,benignen Den Forschungs- aber auch Diskus- Prostataerkrankungen. sionsaktivitäten vieler Kollegen, die sich Es freut mich besonders, dass wir auch über die Jahre intensiv mit der Prosta- für dieses Heft zahlreiche Experten ge- tabildgebung beschäift gt haben so wie winnen konnten, die seit Jahren führend dem Engagement der ESUR (European auf dem Gebiet der Diagnostik und The- Society of Uroradiology) ist es zu ver- rapie der Prostataerkrankungen sind und danken, dass die MRT, insbesondere in dieinihren Beiträgenfür uns(fast) alles, der Form der multiparametrischen Bild- was wir schon immer über die Prosta- gebung, den Referenzstandard bei der ta wissen wollten, umfänglich und trotz nicht-invasiven Diagnostik der Prostata der Komplexität übersichtlich dargestellt darstellt. Dies wurde von den urologi- haben. schen Kollegen erkannt und umgesetzt. Mit herzlichen Grüßen und viel Spaß So findet sich nun die multiparamatri- beim Lesen, sche MRT in den Leitlinien der EAU integriert in den Diagnoseprozess (Euro- Ihr pean Association of Urology; die Leitlini- en kann auf der Webseite https://uroweb. org/guideline/prostate-cancer in der ak- tuellen Fassung abgerufen werden). Unter Umständen haben Sie in Ihrer täglichen Praxis die MRT der Prostata Prof. Dr. Thomas Helmberger ja schon integriert oder die vermehrten Der Radiologe 8 · 2017 607 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Der Radiologe Springer Journals

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Publisher
Springer Medizin
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag GmbH
Subject
Medicine & Public Health; Imaging / Radiology; General Practice / Family Medicine
ISSN
0033-832X
eISSN
1432-2102
D.O.I.
10.1007/s00117-017-0278-z
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Abstract

Einführung zum Thema Radiologe 2017 · 57:607 T. Helmberger DOI 10.1007/s00117-017-0278-z Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin, Klinikum Bogenhausen, München, Deutschland © Springer Medizin Verlag GmbH 2017 Liebe Leserinnen, liebe Leser, AnforderungennachdifferenzierterMR- Korrespondenzadresse Diagnostik durch Urologen bemerkt. Prostataerkrankungen und insbesondere Einmal Anlass mehr, uns intensiv mit Prof. Dr. T. Helmberger Institut für Diagnostische und das Prostatakarzinom sind komplexe Er- der Diagnostik und minimal-invasiven Interventionelle Radiologie, krankungen, die mit ihren spezifischen Therapie von Prostataerkrankungen, die Neuroradiologie und Charakteristika wie Alter der Patienten, vonuns angebotenwerdenkann, zu be- Nuklearmedizin, Klinikum mutmaßliche Komorbiditäten und der schäift gen. In diesem Themenheft haben Bogenhausen Vielzahl von Behandlungsoptionen, dif- wir deshalb die aktuellsten Themen, die Englschalkinger Str. 77, 81925 München, Deutschland ferenzierte Diagnose- und Behandlungs- die Rolle des Radiologen bei Diagnostik thomas.helmberger@klinikum- entscheidungen erfordern. und Therapie der Prostata bestimmen, muenchen.de Das Prostatakarzinom ist das häufigs- zusammengestellt. te Malignom desMannesin Europa. Auf Nach der Einführung in das Thema Interessenkonflikt. T. Helmberger gibt an, dass kein den ersten Blick erscheint die Behand- durchdenUrologen–wasnichtnurheißt, Interessenkonflikt besteht. lung einfach. Wie die aktuelle Diskussi- was der Urologe vom Radiologen wis- on der letzten Jahre zeigt, ist jedoch eine sen möchte, sondern vielmehr, was muss wesentlich differenziertere Betrachtung der Radiologe für den Urologen wissen nötig, um einerseits dem jeweiligen Er- – werden Ultraschall einschließlich Elas- krankungsstadium und andererseits den tographie, die multiparametrische MRT Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu undschließlichdiePET/CTmithochspe- werden.Letztlichmusssichergestelltwer- zialisierten Tracern dargestellt. Darüber den, dass es insbesondere in den frühen hinaus finden Sie auch Beiträge zu den Erkrankungsstadien nicht zu einer Über- minimalinvasivenBehandlungsmöglich- behandlung kommt. keitengeradevondenhäufigen,benignen Den Forschungs- aber auch Diskus- Prostataerkrankungen. sionsaktivitäten vieler Kollegen, die sich Es freut mich besonders, dass wir auch über die Jahre intensiv mit der Prosta- für dieses Heft zahlreiche Experten ge- tabildgebung beschäift gt haben so wie winnen konnten, die seit Jahren führend dem Engagement der ESUR (European auf dem Gebiet der Diagnostik und The- Society of Uroradiology) ist es zu ver- rapie der Prostataerkrankungen sind und danken, dass die MRT, insbesondere in dieinihren Beiträgenfür uns(fast) alles, der Form der multiparametrischen Bild- was wir schon immer über die Prosta- gebung, den Referenzstandard bei der ta wissen wollten, umfänglich und trotz nicht-invasiven Diagnostik der Prostata der Komplexität übersichtlich dargestellt darstellt. Dies wurde von den urologi- haben. schen Kollegen erkannt und umgesetzt. Mit herzlichen Grüßen und viel Spaß So findet sich nun die multiparamatri- beim Lesen, sche MRT in den Leitlinien der EAU integriert in den Diagnoseprozess (Euro- Ihr pean Association of Urology; die Leitlini- en kann auf der Webseite https://uroweb. org/guideline/prostate-cancer in der ak- tuellen Fassung abgerufen werden). Unter Umständen haben Sie in Ihrer täglichen Praxis die MRT der Prostata Prof. Dr. Thomas Helmberger ja schon integriert oder die vermehrten Der Radiologe 8 · 2017 607

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Der RadiologeSpringer Journals

Published: Aug 7, 2017

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