Privat-sache?

Privat-sache? PRODUKTE Privat- sache? Tomorrow-Focus hat kürzlich die Studie iPad Effects durchgeführt. Ergebnis: Die private Nutzung überwiegt und das Gerät wird nicht unterwegs, sondern viel häu- figer im heimischen Wohnzimmer genutzt. Als Bürogerät in Unternehmen wird Apples Tablet-Computer zurzeit fast gar nicht genutzt – der Anteil liegt unter drei Pro- zent. Also alles doch nur Spielzeug für daheim? Nicht ganz. Es stimmt, aktuell eignet sich das Gerät hauptsächlich dafür, zum Beispiel Bilder anzusehen, ein bisschen zu surfen oder ein paar Spiele zu spielen. Es ist – wenn man das Ganze nüchtern betrachtet – ein großes iPhone, mit dem man nicht telefo- nieren kann. Viel spannender ist aber, dass es Apple – wie bereits mit seinem Smart- phone – gelungen ist, eine Geräteklasse bekannt und begehrt zu machen, die zuvor praktisch keine Rolle gespielt hat. Surfen funktioniert mit dem iPad ausgesprochen gut. Und da wird es in den kommenden Monaten interessant. Grundsätzlich sind viele Szenarien vorstellbar, in denen ein Tablet-Computer anderen elektronischen Geräten oder Papier überlegen ist. Bereits realisiert wurden etwa Wein- karten, die – mit der entsprechenden Software – gleich Emp- fehlungen aussprechen. Überall da, wo es auf gute Präsen- tierbarkeit ankommt, aber vergleichsweise wenig geschrie- ben werden muss, ist ein Tablet eine überlegenswerte Alternative. Beispielsweise steht dann im Kundengespräch kein Laptopbildschirm als Wand zwischen den Gesprächs- partnern. Wie gut so etwas funktionieren kann, sieht man an diversen Anwendungen für Microsofts Tisch-Tablet Surface. Privatsache? Noch – aber nicht mehr lange. Übrigens, gerade die vielgepriesene Nutzung als E-Book-Reader ist nicht zu empfehlen. Sieht zwar hübsch aus, ist aber genauso ermüdend wie das Lesen von Büchern via Laptop. Ein schöner Rücken … WuM 05 . 2010 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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