Palliativmedizinische Konzepte beim Mammakarzinom

Palliativmedizinische Konzepte beim Mammakarzinom Die Erstellung eines adäquaten palliativmedizinischen Konzepts beim metastasierten Mammakarzinom stellt höchste Anforderungen an die onkologisch tätigen Behandlungsteams und an die Patientin. Erstes Ziel ist der Erhalt der Lebensqualität. Es gilt, Symptome möglichst früh zu erfassen, nebenwirkungsarm und der Situation angepasst zu lindern und präventiv Komplikationen zu verhindern. Therapiestrategien müssen stadiengerecht in enger Kooperation interdisziplinär konzipiert werden, multimodal und flexibel sein. Im Entscheidungsprozess muss die Patientin von Anfang an aktiv eingebunden sein, um gemeinsam Therapieziele zu definieren. Psychosoziale, physiotherapeutische, pflegerische und komplementäre Maßnahmen müssen der Patientin aufgezeigt werden. Ansprechen, Wirkungen und Nebenwirkungen der Therapien, aber auch zuwartendes Verhalten müssen in regelmäßigen Abständen evaluiert werden. Kumulative Toxizitäten, abnehmende Wirksamkeiten und Resistenzen gegenüber medikamentösen Therapien sind im Verlauf zu berücksichtigen. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Der Gynäkologe Springer Journals

Palliativmedizinische Konzepte beim Mammakarzinom

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Publisher
Springer Medizin
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag GmbH
Subject
Medicine & Public Health; Gynecology; Obstetrics/Perinatology/Midwifery; Endocrinology
ISSN
0017-5994
eISSN
1433-0393
D.O.I.
10.1007/s00129-017-4162-8
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Abstract

Die Erstellung eines adäquaten palliativmedizinischen Konzepts beim metastasierten Mammakarzinom stellt höchste Anforderungen an die onkologisch tätigen Behandlungsteams und an die Patientin. Erstes Ziel ist der Erhalt der Lebensqualität. Es gilt, Symptome möglichst früh zu erfassen, nebenwirkungsarm und der Situation angepasst zu lindern und präventiv Komplikationen zu verhindern. Therapiestrategien müssen stadiengerecht in enger Kooperation interdisziplinär konzipiert werden, multimodal und flexibel sein. Im Entscheidungsprozess muss die Patientin von Anfang an aktiv eingebunden sein, um gemeinsam Therapieziele zu definieren. Psychosoziale, physiotherapeutische, pflegerische und komplementäre Maßnahmen müssen der Patientin aufgezeigt werden. Ansprechen, Wirkungen und Nebenwirkungen der Therapien, aber auch zuwartendes Verhalten müssen in regelmäßigen Abständen evaluiert werden. Kumulative Toxizitäten, abnehmende Wirksamkeiten und Resistenzen gegenüber medikamentösen Therapien sind im Verlauf zu berücksichtigen.

Journal

Der GynäkologeSpringer Journals

Published: Nov 6, 2017

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