Orbitadekompression

Orbitadekompression Die Orbitadekompression ist ein wirksamer Eingriff zur Senkung des intraorbitalen Drucks. Ursächlich können Erkrankungen mit schneller Druckerhöhung sein, z. B. Einblutungen, und solche mit langsamer Drucksteigerung, z. B. Tumoren oder endokrine Orbitopathie. Bei der reinen Fettgewebsdekompression wird peri- und retrobulbäres Fettgewebe aus der Orbita entnommen, bei der knöchernen Dekompression werden knöcherne Wandungen entfernt (1-Wand, 2‑Wand oder 3‑Wand-Dekompression). Häufig werden beide Verfahren miteinander kombiniert. Neuere Entwicklungen sind die transkonjunktivalen Zugangswege, über die ebenfalls Teile der knöchernen Wände reseziert werden können. Komplikationen sind Doppelbilder, die je nach Op.-Methode in bis zu 30 % der Fälle auftreten können, sowie Blutungen, Infektionen, Entwicklung einer chronischen Sinusitis und Läsionen der Dura mit konsekutiver Meningitis. In der Hand des erfahrenen Nasennebenhöhlen- und Kopf-Hals-Chirurgen ist der Eingriff komplikationsarm. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png HNO Springer Journals

Orbitadekompression

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag GmbH
Subject
Medicine & Public Health; Otorhinolaryngology; Neurosurgery
ISSN
0017-6192
eISSN
1433-0458
D.O.I.
10.1007/s00106-017-0429-6
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Abstract

Die Orbitadekompression ist ein wirksamer Eingriff zur Senkung des intraorbitalen Drucks. Ursächlich können Erkrankungen mit schneller Druckerhöhung sein, z. B. Einblutungen, und solche mit langsamer Drucksteigerung, z. B. Tumoren oder endokrine Orbitopathie. Bei der reinen Fettgewebsdekompression wird peri- und retrobulbäres Fettgewebe aus der Orbita entnommen, bei der knöchernen Dekompression werden knöcherne Wandungen entfernt (1-Wand, 2‑Wand oder 3‑Wand-Dekompression). Häufig werden beide Verfahren miteinander kombiniert. Neuere Entwicklungen sind die transkonjunktivalen Zugangswege, über die ebenfalls Teile der knöchernen Wände reseziert werden können. Komplikationen sind Doppelbilder, die je nach Op.-Methode in bis zu 30 % der Fälle auftreten können, sowie Blutungen, Infektionen, Entwicklung einer chronischen Sinusitis und Läsionen der Dura mit konsekutiver Meningitis. In der Hand des erfahrenen Nasennebenhöhlen- und Kopf-Hals-Chirurgen ist der Eingriff komplikationsarm.

Journal

HNOSpringer Journals

Published: Oct 30, 2017

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