Online-Banking – Konten der „High Roller“ geplündert

Online-Banking – Konten der „High Roller“ geplündert Online-Banking – Konten der „High Roller“ geplündert Von Trojanern und Botnetzen bis Social Engineering – die Vielfalt der Betrugsmöglichkeiten ist groß. Wir stellen die neuesten kriminellen Maschen vor und zeigen Lösungen, wie Banking sicherer werden kann. Von Anja Kühner nfang dieses Jahres richteten Internetkriminelle in kurzer hinter Warn- und Wartemeldungen versteckt. Die Schad-Soft- AZeit mehr als acht Millionen Euro Schaden an, indem sie ware transferierte Beträge von Sparkonten auf Girokonten und Firmenkonten bei deutschen Banken plünderten. Im Durch- dann zu Mittelsmännern im Ausland, die das Geld abhoben und schnitt fehlten hinterher 5.499 Euro auf den Konten. In Anleh- es dann mithilfe von Person-zu-Person-Geldtransfer, beispiels- nung an die mit hohem Einsatz spielenden Glücksspieler wird weise Western Union, weiterleiteten. An diesen Cyber-Angriffen die Verbrechenskampagne „High Roller“ genannt, denn sie zielte war ein Botnetz aus 60 über die ganze Welt verteilten Servern auf Geschäftskonten mit 25.000 bis 100.000 Euro Saldo. Nach beteiligt. dem erfolgreichen Start in Deutschland und Italien versuchten Unternehmen im Visier die Cyber-Betrüger, in vielen Ländern Europas, den USA, aber auch in Kolumbien insgesamt zwischen 60 Millionen und zwei Verstärkt sind Unternehmen inzwischen Ziel von Cyber-Atta- Milliarden Euro zu entwenden. cken und nicht mehr Privatkonten. Eine im Mai veröffentlichte Erstmals http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

Online-Banking – Konten der „High Roller“ geplündert