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onko-aktuell Medulloblastome: Genetisches Routinescreening bald Standard? Ein internationales Forscherteam des tom-Patienten genauer zu charakterisie- Routine-Screening mit dem Ziel, dass die Hopp-Kindertumorzentrums am NCT ren und daraus eine Empfehlung für das genetische Analyse bei Patienten mit be- Heidelberg (KiTZ), des European Mole- genetische Patientenscreening abzuleiten. stimmten Formen des Medulloblastoms cular Biology Laboratory (EMBL) und des Es stellte sich heraus, dass sechs Gene bei als Standard-of-care-Verfahren angeboten Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) Medulloblastom-Patienten deutlich häu- wird. Um dies flächendeckend zu ermög - hat zusammen mit Kollegen des St. Jude figer als erwartet von einer genetischen lichen, haben die Forscher ein Register für Children’s Research Hospital in Mem- Veränderung betroen wa ff ren. Patienten mit erblicher Krebsprädisposi- phis und des Hospital for Sick Children Analysierte man diese sechs Gene sta- tion ins Leben gerufen. Außerdem haben in Toronto erbliche Genveränderungen tistisch, so zeigte sich, dass bei etwa fünf sie eine Website erstellt, die viele nützli- identifiziert, die zur Entwicklung be - Prozent der untersuchten Patienten das che Informationen für Patienten, Famili- stimmter bösartiger Hirntumoren (Me- Krebsrisiko erhöht war. Betrachtete man en und Ärzte enthält: www.krebs-praedis- dulloblastome) führen können. Aus den eine spezielle Untergruppe allein, die so position.de. Erkenntnissen haben die Wissenschaftler genannten „SHH-Medulloblastome“, so Empfehlungen http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png best practice onkologie Springer Journals

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