NOTES-Operationen in der Viszeralchirurgie

NOTES-Operationen in der Viszeralchirurgie Die Idee, natürliche Körperöffnungen als Zugangsweg für Eingriffe im Körperinneren zu nutzen, hat in den vergangenen Jahren weltweit viele Arbeitsgruppe inspiriert. Während einige darin eine konsequente Fortsetzung der Entwicklung von der offenen über die laparoskopische Chirurgie hin zu einer noch weniger invasiven Technik sahen, erhofften andere berufspolitische Vorteile durch die Übernahme chirurgischer Eingriffe durch Gastroenterologen. Sehr schnell wurde jedoch nach ersten experimentellen Studien deutlich, dass sich die anfänglich hohen Erwartungen nicht kurzfristig verwirklichen ließen, weil die verfügbaren flexiblen Endoskope für solche Eingriffe nicht geeignet sind. Die zu lösenden Probleme wie Sterilität und Infektvorbeugung, Gewebemanipulation, Verschlusssicherheit, Präparatebergung u. a. erwiesen sich als zu groß für eine breite klinische Anwendung. Die Attraktivität des Ansatzes drückt sich jedoch einerseits in einer Modifikation der Laparoskopie durch die Reduktion von Zahl und Durchmesser der Trokare und die teilweise Verlagerung in natürliche Körperöffnungen (Hybrideingriffe) aus sowie andererseits in der Fortsetzung des langfristigen Trends zu immer invasiveren interventionellen Eingriffen in der endoluminalen Endoskopie. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Der Chirurg Springer Journals

NOTES-Operationen in der Viszeralchirurgie

Der Chirurg , Volume 88 (8) – May 5, 2017

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Publisher
Springer Medizin
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag GmbH
Subject
Medicine & Public Health; Surgery; Cardiac Surgery; Pediatric Surgery; Plastic Surgery; Traumatic Surgery; Vascular Surgery
ISSN
0009-4722
eISSN
1433-0385
D.O.I.
10.1007/s00104-017-0435-y
Publisher site
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Abstract

Die Idee, natürliche Körperöffnungen als Zugangsweg für Eingriffe im Körperinneren zu nutzen, hat in den vergangenen Jahren weltweit viele Arbeitsgruppe inspiriert. Während einige darin eine konsequente Fortsetzung der Entwicklung von der offenen über die laparoskopische Chirurgie hin zu einer noch weniger invasiven Technik sahen, erhofften andere berufspolitische Vorteile durch die Übernahme chirurgischer Eingriffe durch Gastroenterologen. Sehr schnell wurde jedoch nach ersten experimentellen Studien deutlich, dass sich die anfänglich hohen Erwartungen nicht kurzfristig verwirklichen ließen, weil die verfügbaren flexiblen Endoskope für solche Eingriffe nicht geeignet sind. Die zu lösenden Probleme wie Sterilität und Infektvorbeugung, Gewebemanipulation, Verschlusssicherheit, Präparatebergung u. a. erwiesen sich als zu groß für eine breite klinische Anwendung. Die Attraktivität des Ansatzes drückt sich jedoch einerseits in einer Modifikation der Laparoskopie durch die Reduktion von Zahl und Durchmesser der Trokare und die teilweise Verlagerung in natürliche Körperöffnungen (Hybrideingriffe) aus sowie andererseits in der Fortsetzung des langfristigen Trends zu immer invasiveren interventionellen Eingriffen in der endoluminalen Endoskopie.

Journal

Der ChirurgSpringer Journals

Published: May 5, 2017

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