Neuropathologie

Neuropathologie Editorial Z Epileptol 2017 · 30:180–181 Ingmar Blümcke DOI 10.1007/s10309-017-0115-4 Neuropathologisches Institut, Universitätskliniken Erlangen, Erlangen, Deutschland Online publiziert: 16. März 2017 © Springer Medizin Verlag GmbH 2017 HEUREKA, „FCD IIB“! So oder ähn- genetischer Laboruntersuchungen zur kutiert. Interessanterweise spielen sich lich mag es auf einer Epilepsiekonferenz Einteilung und Graduierung glialer und viele „neu beschriebene“ oder für eine quer durch die Republik klingen, wenn embryonaler Gehirntumoren. Einer sub- sichere Diagnostik noch nicht „ausrei- die prächirurgische Diagnostik auf eine jektiven, weil der neuropathologischen chend verstandene“ Veränderungen im fokale kortikale Dysplasie (FCD) ILAE Ausbildung und Erfahrung geschuldeten Marklager ab. Das Marklager und der Typ IIB hinweist. Für die weitere Be- Einstufung histologischer Kriterien steht Oligodendrozyt erscheinen uns daher für handlung des Patienten weckt dies Hoff- erstmals ein objektivierbarer Katalog ge- die kommenden Jahre ein spannendes nung auf eine dauerhaeft Heilungschan- netischer Labortests gegenüber. Becker neues Arbeitsgebiet, was im Gegensatz ce, wenn die FCD operativ gut erreich- undNiehusmannzeigeninihremBeitrag zur multiplen Sklerose und den Gehirn- bar ist. Aber erst der endgültige histo- allerdings auch, warum die neue WHO- tumoren in der Epileptologie bislang logische Befund würde diese Gewissheit Klassifikation keine integrative Geno- wenig erforscht ist. bringen! Warum die Zellularpathologie typ-Phänotyp-Diagnostik für typische Den Abschluss http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Epileptologie Springer Journals

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Publisher
Springer Medizin
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag GmbH
Subject
Medicine & Public Health; Neurology
ISSN
1617-6782
eISSN
1610-0646
D.O.I.
10.1007/s10309-017-0115-4
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Abstract

Editorial Z Epileptol 2017 · 30:180–181 Ingmar Blümcke DOI 10.1007/s10309-017-0115-4 Neuropathologisches Institut, Universitätskliniken Erlangen, Erlangen, Deutschland Online publiziert: 16. März 2017 © Springer Medizin Verlag GmbH 2017 HEUREKA, „FCD IIB“! So oder ähn- genetischer Laboruntersuchungen zur kutiert. Interessanterweise spielen sich lich mag es auf einer Epilepsiekonferenz Einteilung und Graduierung glialer und viele „neu beschriebene“ oder für eine quer durch die Republik klingen, wenn embryonaler Gehirntumoren. Einer sub- sichere Diagnostik noch nicht „ausrei- die prächirurgische Diagnostik auf eine jektiven, weil der neuropathologischen chend verstandene“ Veränderungen im fokale kortikale Dysplasie (FCD) ILAE Ausbildung und Erfahrung geschuldeten Marklager ab. Das Marklager und der Typ IIB hinweist. Für die weitere Be- Einstufung histologischer Kriterien steht Oligodendrozyt erscheinen uns daher für handlung des Patienten weckt dies Hoff- erstmals ein objektivierbarer Katalog ge- die kommenden Jahre ein spannendes nung auf eine dauerhaeft Heilungschan- netischer Labortests gegenüber. Becker neues Arbeitsgebiet, was im Gegensatz ce, wenn die FCD operativ gut erreich- undNiehusmannzeigeninihremBeitrag zur multiplen Sklerose und den Gehirn- bar ist. Aber erst der endgültige histo- allerdings auch, warum die neue WHO- tumoren in der Epileptologie bislang logische Befund würde diese Gewissheit Klassifikation keine integrative Geno- wenig erforscht ist. bringen! Warum die Zellularpathologie typ-Phänotyp-Diagnostik für typische Den Abschluss

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Zeitschrift für EpileptologieSpringer Journals

Published: Mar 16, 2017

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