Nervenläsionen nach Karotisendarteriektomie

Nervenläsionen nach Karotisendarteriektomie Von 1992–1994 wurden retrospektiv 224 Patienten zur Frage nach der Häufigkeit von Nervenläsionen nach Karotisdesobliteration ausgewertet. Neben einer Insultrate von 1,3% und einer Mortalität von 0,9% kam es 19mal (8,5%) postoperativ zu einer Nervenläsion. Die einzelnen Funktionsausfälle betrafen Hirnnerven und Äste des Plexus cervicalis, die in topographischer Nähe des Operationsgebietes verlaufen; 47,4% dieser Läsionen bildeten sich vollständig zurück, 2 Läsionen waren partiell reversibel. Darüber hinaus wurde 5mal eine TIA verzeichnet, einmal kam es postoperativ zu einem Krampfanfall und einmal wurde ein Hemineglect infolge eines Endstrominfarktes diagnostiziert. Die klinische Präsentation der einzelnen Läsionen wird dargestellt und mit dem topographisch-anatomischen Verlauf der verletzten Strukturen in Verbindung gesetzt. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Gefässchirurgie Springer Journals

Nervenläsionen nach Karotisendarteriektomie

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Publisher
Springer-Verlag
Copyright
Copyright © 1998 by Springer-Verlag Berlin Heidelberg
Subject
Medicine & Public Health; Vascular Surgery
ISSN
0948-7034
D.O.I.
10.1007/PL00010517
Publisher site
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Abstract

Von 1992–1994 wurden retrospektiv 224 Patienten zur Frage nach der Häufigkeit von Nervenläsionen nach Karotisdesobliteration ausgewertet. Neben einer Insultrate von 1,3% und einer Mortalität von 0,9% kam es 19mal (8,5%) postoperativ zu einer Nervenläsion. Die einzelnen Funktionsausfälle betrafen Hirnnerven und Äste des Plexus cervicalis, die in topographischer Nähe des Operationsgebietes verlaufen; 47,4% dieser Läsionen bildeten sich vollständig zurück, 2 Läsionen waren partiell reversibel. Darüber hinaus wurde 5mal eine TIA verzeichnet, einmal kam es postoperativ zu einem Krampfanfall und einmal wurde ein Hemineglect infolge eines Endstrominfarktes diagnostiziert. Die klinische Präsentation der einzelnen Läsionen wird dargestellt und mit dem topographisch-anatomischen Verlauf der verletzten Strukturen in Verbindung gesetzt.

Journal

GefässchirurgieSpringer Journals

Published: Aug 13, 1998

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