Minimalinvasive Zugangswege in der Viszeralchirurgie

Minimalinvasive Zugangswege in der Viszeralchirurgie Einführung zum Thema Chirurg 2017 · 88:645–646 M. Anthuber DOI 10.1007/s00104-017-0445-9 Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Klinikum Augsburg, Augsburg, Deutschland © Springer Medizin Verlag GmbH 2017 Minimalinvasive Zugangswege in der Viszeralchirurgie Die Einführung minimalinvasiver Ope- von Indikationen die bevorzugte Ope- rationstechniken Anfang der 80er Jahre rationstechnik, und der Tag ist nicht des letzten Jahrhunderts hat bei manchen weit, andem manals Chirurg wird der traditionsverhafteten Chirurgen Un- begründen müssen, warum man einen verständnis und Widerstand hervorgeru- Patienten über einen offenen und nicht fen. Die ersten Protagonisten dieser Neu- minimalinvasiven Zugang operiert. entwicklung wurden teilweise von Seiten War zu Beginn dieser Entwicklungen der wissenschalft ichen Fachgesellschaf- vor allem die überlegene Kosmetik das ten unter Druck gesetzt, um der Patien- treibende Motiv, hat man doch schnell tensicherheit Willen ihr vermeintlich un- erkannt, dass den laparoskopischen Ope- ethisches, weil Menschenleben gefähr- rationsverfahren vor allem wegen der dendes Handeln zu unterlassen. Es war Reduktion des Zugangstraumas, der bes- die Rede von lebensgefährlichen Expe- seren Sicht und Ausleuchtung schwer rimenten am Menschen! zugänglicher intrakorporaler Räume Die Entwicklungen der letzten 30 Jah- und schließlich auch der Vergrößerung re auf dem Gebiet schonender Opera- durch die videoendoskopischen Opti- tionstechniken, die sich vor allem zum ken der http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Der Chirurg Springer Journals

Minimalinvasive Zugangswege in der Viszeralchirurgie

Der Chirurg , Volume 88 (8) – Aug 8, 2017

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Publisher
Springer Medizin
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag GmbH
Subject
Medicine & Public Health; Surgery; Cardiac Surgery; Pediatric Surgery; Plastic Surgery; Traumatic Surgery; Vascular Surgery
ISSN
0009-4722
eISSN
1433-0385
D.O.I.
10.1007/s00104-017-0445-9
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Abstract

Einführung zum Thema Chirurg 2017 · 88:645–646 M. Anthuber DOI 10.1007/s00104-017-0445-9 Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Klinikum Augsburg, Augsburg, Deutschland © Springer Medizin Verlag GmbH 2017 Minimalinvasive Zugangswege in der Viszeralchirurgie Die Einführung minimalinvasiver Ope- von Indikationen die bevorzugte Ope- rationstechniken Anfang der 80er Jahre rationstechnik, und der Tag ist nicht des letzten Jahrhunderts hat bei manchen weit, andem manals Chirurg wird der traditionsverhafteten Chirurgen Un- begründen müssen, warum man einen verständnis und Widerstand hervorgeru- Patienten über einen offenen und nicht fen. Die ersten Protagonisten dieser Neu- minimalinvasiven Zugang operiert. entwicklung wurden teilweise von Seiten War zu Beginn dieser Entwicklungen der wissenschalft ichen Fachgesellschaf- vor allem die überlegene Kosmetik das ten unter Druck gesetzt, um der Patien- treibende Motiv, hat man doch schnell tensicherheit Willen ihr vermeintlich un- erkannt, dass den laparoskopischen Ope- ethisches, weil Menschenleben gefähr- rationsverfahren vor allem wegen der dendes Handeln zu unterlassen. Es war Reduktion des Zugangstraumas, der bes- die Rede von lebensgefährlichen Expe- seren Sicht und Ausleuchtung schwer rimenten am Menschen! zugänglicher intrakorporaler Räume Die Entwicklungen der letzten 30 Jah- und schließlich auch der Vergrößerung re auf dem Gebiet schonender Opera- durch die videoendoskopischen Opti- tionstechniken, die sich vor allem zum ken der

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Der ChirurgSpringer Journals

Published: Aug 8, 2017

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