Medikamente zur intravenösen Narkoseinduktion: Etomidat

Medikamente zur intravenösen Narkoseinduktion: Etomidat Das pharmakologische Wissen um die derzeit verfügbaren i.v.-Induktionshypnotika bildet die Grundlage der täglichen Arbeit des Anästhesisten. Nebenwirkungen ihres Gebrauchs müssen antizipiert und adäquat behandelt werden. Jahrzehntelange Erfahrungen haben zu theoretischen Anforderungen an das ideale Narkosemittel mit bestmöglichem Nebenwirkungsprofil geführt. In Ermangelung dieses optimalen Induktionshypnotikums bedarf es der wohlbedachten Auswahl eines oder einer Kombination von Narkosemitteln, um der jeweiligen Risikokonstellation des Patienten gerecht zu werden. Während sich Propofol über die vergangenen 3 Dekaden zunehmender Anwendungshäufigkeit erfreut und in zahlreichen Kliniken als „Goldstandard“ gilt, findet sich mit Thiopental, abgesehen von dessen Eliminationskinetik, eine beachtenswerte Alternative. Ferner stehen mit Etomidat und Ketamin Substanzen mit günstigem hämodynamischen Profil zur Verfügung. Midazolam als kurz wirksames Benzodiazepin rundet das Spektrum ab. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Der Anaesthesist Springer Journals

Medikamente zur intravenösen Narkoseinduktion: Etomidat

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Publisher
Springer Medizin
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag GmbH
Subject
Medicine & Public Health; Anesthesiology; Emergency Medicine; Intensive / Critical Care Medicine; Pain Medicine
ISSN
0003-2417
eISSN
1432-055X
D.O.I.
10.1007/s00101-017-0381-6
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Abstract

Das pharmakologische Wissen um die derzeit verfügbaren i.v.-Induktionshypnotika bildet die Grundlage der täglichen Arbeit des Anästhesisten. Nebenwirkungen ihres Gebrauchs müssen antizipiert und adäquat behandelt werden. Jahrzehntelange Erfahrungen haben zu theoretischen Anforderungen an das ideale Narkosemittel mit bestmöglichem Nebenwirkungsprofil geführt. In Ermangelung dieses optimalen Induktionshypnotikums bedarf es der wohlbedachten Auswahl eines oder einer Kombination von Narkosemitteln, um der jeweiligen Risikokonstellation des Patienten gerecht zu werden. Während sich Propofol über die vergangenen 3 Dekaden zunehmender Anwendungshäufigkeit erfreut und in zahlreichen Kliniken als „Goldstandard“ gilt, findet sich mit Thiopental, abgesehen von dessen Eliminationskinetik, eine beachtenswerte Alternative. Ferner stehen mit Etomidat und Ketamin Substanzen mit günstigem hämodynamischen Profil zur Verfügung. Midazolam als kurz wirksames Benzodiazepin rundet das Spektrum ab.

Journal

Der AnaesthesistSpringer Journals

Published: Nov 16, 2017

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