Katja Scharenberg: Leistungsheterogenität und Kompetenzentwicklung. Zur Relevanz klassenbezogener Kompositionsmerkmale im Rahmen der KESS-Studie

Katja Scharenberg: Leistungsheterogenität und Kompetenzentwicklung. Zur Relevanz... z f Bildungsforsch (2012) 2:243–246 Doi 10.1007/s35834-012-0043-3 R e z e n s i o n Katja Scharenberg: Leistungsheterogenität und Kompetenzentwicklung. Zur Relevanz klassenbezogener Kompositionsmerkmale im Rahmen der KESS-Studie Empirische Erziehungswissenschaft Bd. 36, Münster u. a.: Waxmann, 2012, ISBN 978-3-8309- 2703-7, 283 Seiten, € 29,90 Josef Thonhauser Die Diskussion der e rgebnisse der vorliegenden, anspruchsvollen s tudie schließt mit folgenden Worten: „Die Analyse der Bedeutung von Leistungsheterogenität und deren Wirkungszusammenhängen mit anderen Kontextfaktoren schulischer Leistungen bleibt … eine Herausforderung an die empirische Bildungsforschung.“ (s . 261) s o schreibt die Autorin, obwohl sie ohne z weifel einen wichtigen Beitrag zu diesem Thema geleistet hat. Wie kommt es zu diesem (selbst-)kritischen s chlussstatement? 1. Leistungshomogenität bzw. -heterogenität als Kompositionsmerkmal von s chulklas- sen bzw. s chulformen ist ein politisch brisantes Thema. 2. Der Grad der Leistungshomogenität wird für gewöhnlich anhand von s chulnoten bestimmt: Wenn leistungshomogene Gruppen (in Klassen oder s chulformen) gebildet werden, sind s chulnoten das Kriterium. Das bringt mit sich, dass die Gruppen hin- sichtlich anderer Leistungsmerkmale (z. B. intelligenz oder objektive s chulleistungs- tests) signifikant inhomogener sind. 3. Homogene Leistungsvoraussetzungen in s chulklassen sind demgemäß eine illusion, scheinen jedoch einheitliche Lernangebote (gleiche z iele, gleiche Aufgaben http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Bildungsforschung Springer Journals

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2012 by Springer Fachmedien Wiesbaden
Subject
Social Sciences; Social Sciences, general
ISSN
2190-6890
eISSN
2190-6904
D.O.I.
10.1007/s35834-012-0043-3
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Abstract

z f Bildungsforsch (2012) 2:243–246 Doi 10.1007/s35834-012-0043-3 R e z e n s i o n Katja Scharenberg: Leistungsheterogenität und Kompetenzentwicklung. Zur Relevanz klassenbezogener Kompositionsmerkmale im Rahmen der KESS-Studie Empirische Erziehungswissenschaft Bd. 36, Münster u. a.: Waxmann, 2012, ISBN 978-3-8309- 2703-7, 283 Seiten, € 29,90 Josef Thonhauser Die Diskussion der e rgebnisse der vorliegenden, anspruchsvollen s tudie schließt mit folgenden Worten: „Die Analyse der Bedeutung von Leistungsheterogenität und deren Wirkungszusammenhängen mit anderen Kontextfaktoren schulischer Leistungen bleibt … eine Herausforderung an die empirische Bildungsforschung.“ (s . 261) s o schreibt die Autorin, obwohl sie ohne z weifel einen wichtigen Beitrag zu diesem Thema geleistet hat. Wie kommt es zu diesem (selbst-)kritischen s chlussstatement? 1. Leistungshomogenität bzw. -heterogenität als Kompositionsmerkmal von s chulklas- sen bzw. s chulformen ist ein politisch brisantes Thema. 2. Der Grad der Leistungshomogenität wird für gewöhnlich anhand von s chulnoten bestimmt: Wenn leistungshomogene Gruppen (in Klassen oder s chulformen) gebildet werden, sind s chulnoten das Kriterium. Das bringt mit sich, dass die Gruppen hin- sichtlich anderer Leistungsmerkmale (z. B. intelligenz oder objektive s chulleistungs- tests) signifikant inhomogener sind. 3. Homogene Leistungsvoraussetzungen in s chulklassen sind demgemäß eine illusion, scheinen jedoch einheitliche Lernangebote (gleiche z iele, gleiche Aufgaben

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Zeitschrift für BildungsforschungSpringer Journals

Published: Nov 7, 2012

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