Internationale Konferenz: Familienbildung mit Hilfe Dritter. Herausforderungen – Lösungsansätze – Familienrealitäten

Internationale Konferenz: Familienbildung mit Hilfe Dritter. Herausforderungen –... Ethik Med (2018) 30:167–172 https://doi.org/10.1007/s00481-018-0481-0 TAGUNGSBERICHT Internationale Konferenz: Familienbildung mit Hilfe Dritter. Herausforderungen – Lösungsansätze – Familienrealitäten Göttingen, 3.–4. November 2017 Marthe Irene Eisner Online publiziert: 15. Mai 2018 © Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018 Assistierte Reproduktion ist längst ein fester Bestandteil unserer gesellschaftlichen Realität geworden. So kamen weltweit bereits über fünf Millionen Kinder durch re- produktive Hilfe Dritter zur Welt. Hierzu zählen zum einen die in Deutschland legal durchgeführten Samen-, oder auch Embryonenspenden, genauso aber Eizellspenden und Leihmutterschaften innerhalb solcher Länder, die diese Praktiken erlauben. Die vielfältigen Aspekte einer solchen Familienbildung, die das Wohl sowie die moralischen und juristischen Rechte aller Beteiligten berücksichtigen muss, standen im Zentrum der internationalen Konferenz, die vom 3. bis 4. November 2017 in Göttingen stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Katharina Beier und Prof. Dr. Claudia Wiesemann (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen) in Kooperation mit Dr. Petra Thorn (Beratungsnetz- werk Kinderwunsch Deutschland – BKiD, Heidelberg) und Claudia Brügge (Deut- sche Vereinigung von Familien nach Samenspende – DI-Netz e. V., Bielefeld). Ziel der interdisziplinären Zusammenkunft war es, nicht nur die Methoden der assistier- ten Reproduktion zu erörtern, sondern darüber hinaus, die spezifischen Herausfor- derungen einer http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Ethik in der Medizin Springer Journals

Internationale Konferenz: Familienbildung mit Hilfe Dritter. Herausforderungen – Lösungsansätze – Familienrealitäten

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2018 by Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature
Subject
Medicine & Public Health; Medicine/Public Health, general; Gynecology; Intensive / Critical Care Medicine; Psychotherapy; Reproductive Medicine
ISSN
0935-7335
eISSN
1437-1618
D.O.I.
10.1007/s00481-018-0481-0
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Abstract

Ethik Med (2018) 30:167–172 https://doi.org/10.1007/s00481-018-0481-0 TAGUNGSBERICHT Internationale Konferenz: Familienbildung mit Hilfe Dritter. Herausforderungen – Lösungsansätze – Familienrealitäten Göttingen, 3.–4. November 2017 Marthe Irene Eisner Online publiziert: 15. Mai 2018 © Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature 2018 Assistierte Reproduktion ist längst ein fester Bestandteil unserer gesellschaftlichen Realität geworden. So kamen weltweit bereits über fünf Millionen Kinder durch re- produktive Hilfe Dritter zur Welt. Hierzu zählen zum einen die in Deutschland legal durchgeführten Samen-, oder auch Embryonenspenden, genauso aber Eizellspenden und Leihmutterschaften innerhalb solcher Länder, die diese Praktiken erlauben. Die vielfältigen Aspekte einer solchen Familienbildung, die das Wohl sowie die moralischen und juristischen Rechte aller Beteiligten berücksichtigen muss, standen im Zentrum der internationalen Konferenz, die vom 3. bis 4. November 2017 in Göttingen stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Katharina Beier und Prof. Dr. Claudia Wiesemann (Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen) in Kooperation mit Dr. Petra Thorn (Beratungsnetz- werk Kinderwunsch Deutschland – BKiD, Heidelberg) und Claudia Brügge (Deut- sche Vereinigung von Familien nach Samenspende – DI-Netz e. V., Bielefeld). Ziel der interdisziplinären Zusammenkunft war es, nicht nur die Methoden der assistier- ten Reproduktion zu erörtern, sondern darüber hinaus, die spezifischen Herausfor- derungen einer

Journal

Ethik in der MedizinSpringer Journals

Published: May 15, 2018

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