Infos zur Pflegekammer frei Haus

Infos zur Pflegekammer frei Haus MELDUNGEN Infos zur Pflegekammer frei Haus DBfK Nordwest bietet Veranstaltungen an Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufekammer bilden können. gen in allen fünf Bundesländern (Bre- Krankenpflege (DBf K) Nordwest bietet Diese Erfahrung hat der DBf K in ande- men, Hamburg, Niedersachsen, Nord- Informationsveranstaltungen rund ren Bundesländern gemacht, in denen rhein-Westfalen, Schleswig-Holstein) um Pflegeberufekammern an. Pflegen- die Selbstverwaltung bereits auf den unseres Regionalverbandes anzubie- de oder Einrichtungen können sich die Weg gebracht wurde“, so Martin Dich- ten – unabhängig davon, wie der Stand Experten kostenlos zu einem Vortrag ter, Vorsitzender des DBf K Nordwest. Es der Entwicklung hinsichtlich einer ins Haus holen. Gut drei Stunden dau- gehe aber auch darum, beruflich Pfle- Pflegeberufekammer in dem jeweili- ern diese Veranstaltungen, der Berufs- genden Lust auf Politik und Beteili- gen Bundesland ist“, erklärt Swantje verband bringt alle Materialien mit. gung zu machen und sie so zu ermuti- Seismann, Mitglied des Vorstandes des „Hinter dem Angebot steht die Über - gen, sich in den Pflegeberufekammern Berufsverbandes. zeugung, dass nur informierte Pflegen- zu engagieren. „Deshalb ist es uns de sich eine objektive Meinung zur wichtig, unkompliziert Veranstaltun- www.db .de Mangelware Intensivpflegekräfte Deutsche Krankenhausgesellschaft legt Gutachten vor Den Kliniken gehen die Intensiv- destens 30% erreichen drei Viertel der reicht. Die DKG sieht vor allem Politik pflegekräfte aus. Jedes zweite Kran- Intensivstationen. und Kostenträger in der Pflicht, dem kenhaus (53%) hat Probleme, entspre- Aus Sicht der DKG ist die Patienten- Fachkräftemangel zu begegnen. „Wer chende Stellen zu besetzen. Bei den versorgung dennoch „objektiv gut“. mehr Personal und Personalunter- großen Häusern sind es sogar 68%. Das Eine Pflegevollkraft versorgt laut Gut- grenzen fordert, muss auch die Refi- geht aus einem Gutachten hervor, das achten pro Schicht durchschnittlich nanzierung sichern“, so DKG-Präsident die Deutsche Krankenhausgesell- 2,2 Patienten. Die von der Deutschen Thomas Reumann. schaft (DKG) in Berlin präsentiert hat. Interdisziplinären Vereinigung für In- Zweifel an der guten Versorgungssi- Insgesamt sind bundesweit 3.150 Stel- tensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ge- tuation hegen sowohl Gewerkschaften len für Intensivpflegekräfte offen. Die forderte Quote von zwei Fällen pro als auch Pflegeverbände. „Nichts ist vorgegebene Fachkraftquote von min- Schicht werde damit im Mittel er- gut in der Intensivpflege“, kritisiert Sylvia Bühler, Bundesvorstandsmit- glied von Verdi. Aus Berichten von Be- schäftigten und vorliegenden Gefähr- dungsanzeigen werde deutlich, dass ein Verhältnis von 1:3 Pflegekraft-zu- Patienten eher die Regel als eine Aus- nahme sei. „Statt den Fachkräfteman- gel in der Pflege zu beklagen, muss zü- gig gehandelt werden“, erklärt Bühler mit Verweis auf die Arbeits- und Aus- bildungsbedingungen. Die DKG sei bei den Verhandlungen zu Personalunter- grenzen gefordert, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Notwendig sind aus Sicht der Gewerkschaft Vorgaben, die Sicherheit für die Patienten und Entlastung für die Beschäftigten brin- gen. Die Grundlage für das Gutachten der DKG bildeten die Daten von bundes- weit 314 Krankenhäusern. Diese gaben im Herbst 2016 Auskunft zur Personal - situation auf ihren Intensivstationen. (ne) www.dkgev.de 6 Pflegezeitschrift 2017, Jg. 70, Heft 9 © Kzenon / fotolia.com http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Pflegezeitschrift Springer Journals

Infos zur Pflegekammer frei Haus

Pflegezeitschrift , Volume 70 (9) – Aug 22, 2017
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Publisher
Springer Medizin
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag GmbH
Subject
Medicine & Public Health; Nursing
ISSN
0945-1129
eISSN
2520-1816
D.O.I.
10.1007/s41906-017-0186-x
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Abstract

MELDUNGEN Infos zur Pflegekammer frei Haus DBfK Nordwest bietet Veranstaltungen an Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufekammer bilden können. gen in allen fünf Bundesländern (Bre- Krankenpflege (DBf K) Nordwest bietet Diese Erfahrung hat der DBf K in ande- men, Hamburg, Niedersachsen, Nord- Informationsveranstaltungen rund ren Bundesländern gemacht, in denen rhein-Westfalen, Schleswig-Holstein) um Pflegeberufekammern an. Pflegen- die Selbstverwaltung bereits auf den unseres Regionalverbandes anzubie- de oder Einrichtungen können sich die Weg gebracht wurde“, so Martin Dich- ten – unabhängig davon, wie der Stand Experten kostenlos zu einem Vortrag ter, Vorsitzender des DBf K Nordwest. Es der Entwicklung hinsichtlich einer ins Haus holen. Gut drei Stunden dau- gehe aber auch darum, beruflich Pfle- Pflegeberufekammer in dem jeweili- ern diese Veranstaltungen, der Berufs- genden Lust auf Politik und Beteili- gen Bundesland ist“, erklärt Swantje verband bringt alle Materialien mit. gung zu machen und sie so zu ermuti- Seismann, Mitglied des Vorstandes des „Hinter dem Angebot steht die Über - gen, sich in den Pflegeberufekammern Berufsverbandes. zeugung, dass nur informierte Pflegen- zu engagieren. „Deshalb ist es uns de sich eine objektive Meinung zur wichtig, unkompliziert Veranstaltun- www.db .de Mangelware Intensivpflegekräfte Deutsche Krankenhausgesellschaft legt Gutachten vor Den Kliniken gehen die Intensiv- destens 30% erreichen drei Viertel der reicht. Die DKG sieht vor allem Politik pflegekräfte aus. Jedes zweite Kran- Intensivstationen. und Kostenträger in der Pflicht, dem kenhaus (53%) hat Probleme, entspre- Aus Sicht der DKG ist die Patienten- Fachkräftemangel zu begegnen. „Wer chende Stellen zu besetzen. Bei den versorgung dennoch „objektiv gut“. mehr Personal und Personalunter- großen Häusern sind es sogar 68%. Das Eine Pflegevollkraft versorgt laut Gut- grenzen fordert, muss auch die Refi- geht aus einem Gutachten hervor, das achten pro Schicht durchschnittlich nanzierung sichern“, so DKG-Präsident die Deutsche Krankenhausgesell- 2,2 Patienten. Die von der Deutschen Thomas Reumann. schaft (DKG) in Berlin präsentiert hat. Interdisziplinären Vereinigung für In- Zweifel an der guten Versorgungssi- Insgesamt sind bundesweit 3.150 Stel- tensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ge- tuation hegen sowohl Gewerkschaften len für Intensivpflegekräfte offen. Die forderte Quote von zwei Fällen pro als auch Pflegeverbände. „Nichts ist vorgegebene Fachkraftquote von min- Schicht werde damit im Mittel er- gut in der Intensivpflege“, kritisiert Sylvia Bühler, Bundesvorstandsmit- glied von Verdi. Aus Berichten von Be- schäftigten und vorliegenden Gefähr- dungsanzeigen werde deutlich, dass ein Verhältnis von 1:3 Pflegekraft-zu- Patienten eher die Regel als eine Aus- nahme sei. „Statt den Fachkräfteman- gel in der Pflege zu beklagen, muss zü- gig gehandelt werden“, erklärt Bühler mit Verweis auf die Arbeits- und Aus- bildungsbedingungen. Die DKG sei bei den Verhandlungen zu Personalunter- grenzen gefordert, endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Notwendig sind aus Sicht der Gewerkschaft Vorgaben, die Sicherheit für die Patienten und Entlastung für die Beschäftigten brin- gen. Die Grundlage für das Gutachten der DKG bildeten die Daten von bundes- weit 314 Krankenhäusern. Diese gaben im Herbst 2016 Auskunft zur Personal - situation auf ihren Intensivstationen. (ne) www.dkgev.de 6 Pflegezeitschrift 2017, Jg. 70, Heft 9 © Kzenon / fotolia.com

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Published: Aug 22, 2017

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