Hype Cycle als Hype Cyclone

Hype Cycle als Hype Cyclone KOMMENTAR Von Elmar Borgmeier ypes sind überall – sogar in der Liebe: Forscher haben nachgewiesen, dass der Pegel von „Verliebtheits- HHormonen“ genau der klassischen Form der Hype-Cycle-Kurve folgt. Diese Kurve wurde erstmals 1995 von der Gartner-Beraterin Jackie Fenn als Instrument zur Beschreibung aktueller IT-Trends verwendet – und sie ist bis heute ein wichtiges Instrument, mit dem CIOs Trends und deren Reifegrad einschätzen. Wir wissen, dass auch die Berichterstattung in den Medien durch Hypes beeinflusst wird und korrigieren Berichte schon fast automatisch um den „Hype-Cycle-Faktor“. Wir haben uns daran gewöhnt, Trends auf diese Weise zu betrachten, aber ist es nicht insgesamt enttäu- schend? Auf dem Gipfel der überzogenen Erwartungen ist es am leichtesten, die eigene Organisation für ein Thema zu begeistern – aber genau dann steht der harte Abstieg ins Tal der Enttäuschungen bevor. Und erst dort entscheidet sich, in welcher Form ein Hype-Thema sich weiterentwickelt zu einem produktiven Bestandteil der Unternehmens-IT. Elmar Borgmeier Muss der weitsichtige CIO nicht schlussfolgern, dass man Themen entweder gleich zu Beginn vorantreibt oder erst, wenn sie sich dem Plateau der Produktivität nähern? Und zwar so unterschieden: Wenn ein neues Thema das Geschäftsmodell des eigenen Kerngeschäfts betrifft, muss man früh dabei sein. Wenn das Thema http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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Publisher
Gabler Verlag
Copyright
Copyright © 2010 by Springer Fachmedien Wiesbaden
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1007/BF03248272
Publisher site
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Abstract

KOMMENTAR Von Elmar Borgmeier ypes sind überall – sogar in der Liebe: Forscher haben nachgewiesen, dass der Pegel von „Verliebtheits- HHormonen“ genau der klassischen Form der Hype-Cycle-Kurve folgt. Diese Kurve wurde erstmals 1995 von der Gartner-Beraterin Jackie Fenn als Instrument zur Beschreibung aktueller IT-Trends verwendet – und sie ist bis heute ein wichtiges Instrument, mit dem CIOs Trends und deren Reifegrad einschätzen. Wir wissen, dass auch die Berichterstattung in den Medien durch Hypes beeinflusst wird und korrigieren Berichte schon fast automatisch um den „Hype-Cycle-Faktor“. Wir haben uns daran gewöhnt, Trends auf diese Weise zu betrachten, aber ist es nicht insgesamt enttäu- schend? Auf dem Gipfel der überzogenen Erwartungen ist es am leichtesten, die eigene Organisation für ein Thema zu begeistern – aber genau dann steht der harte Abstieg ins Tal der Enttäuschungen bevor. Und erst dort entscheidet sich, in welcher Form ein Hype-Thema sich weiterentwickelt zu einem produktiven Bestandteil der Unternehmens-IT. Elmar Borgmeier Muss der weitsichtige CIO nicht schlussfolgern, dass man Themen entweder gleich zu Beginn vorantreibt oder erst, wenn sie sich dem Plateau der Produktivität nähern? Und zwar so unterschieden: Wenn ein neues Thema das Geschäftsmodell des eigenen Kerngeschäfts betrifft, muss man früh dabei sein. Wenn das Thema

Journal

Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Jul 20, 2012

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