Hybrid — nicht nur im Auto

Hybrid — nicht nur im Auto Editorial Das Wort Hybrid hat in den vergangenen Jahren vor allem im Zusammenhang mit Autos öffentliche Bekanntheit erlangt. Es ging dabei um Fahrzeuge, die von einem Verbrennungs- und einem Elektromotor angetrieben werden. Hybride Wert- schöpfung meint dagegen, dass Unternehmen nicht nur zum Beispiel mit dem Verkauf von Produkten Gewinne erwirt- schaften, sondern zusätzlich etwa mit passenden Beratungs- oder Service-Dienstleistungen. Das ist Alltag in deutschen Unternehmen, unter anderem in der Automobilindustrie. Peter Pagel Trotzdem ist der Begriff weit davon entfernt, allgemein be- Chefredakteur kannt zu sein. Die meisten Firmen verkaufen heute neben den Produkten, die sie herstellen, zusätzliche Dienstleistungen. Das Spektrum reicht dabei vom klassischen Wartungsvertrag bis hin zur Unternehmensberatung. Begleitet wird beispiels- weise der gesamte Lebenszyklus einer Maschine, von der Pla- nung über die Inbetriebnahme bis hin zum Recycling am Ende der Produktlebensdauer. Sinnvoll sind diese zusätzli- chen Angebote schon deshalb, weil gerade Investitionsgüter nur sehr selten gekauft und dann über Jahrzehnte verwendet werden. Hybride Wertschöpfung sorgt dann für gleichmäßi- geren Umsatz. Zudem kann über den intensiveren Kontakt eine stärkere Kundenbindung gefördert werden. Hybride Wertschöpfung lohnt sich also in mehrfacher Weise. Herzliche Grüße Peter Pagel Wirtschaftsinformatik & Management 6 | 2014 3 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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Subject
Economics / Management Science; IT in Business
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1365/s35764-014-0473-x
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Abstract

Editorial Das Wort Hybrid hat in den vergangenen Jahren vor allem im Zusammenhang mit Autos öffentliche Bekanntheit erlangt. Es ging dabei um Fahrzeuge, die von einem Verbrennungs- und einem Elektromotor angetrieben werden. Hybride Wert- schöpfung meint dagegen, dass Unternehmen nicht nur zum Beispiel mit dem Verkauf von Produkten Gewinne erwirt- schaften, sondern zusätzlich etwa mit passenden Beratungs- oder Service-Dienstleistungen. Das ist Alltag in deutschen Unternehmen, unter anderem in der Automobilindustrie. Peter Pagel Trotzdem ist der Begriff weit davon entfernt, allgemein be- Chefredakteur kannt zu sein. Die meisten Firmen verkaufen heute neben den Produkten, die sie herstellen, zusätzliche Dienstleistungen. Das Spektrum reicht dabei vom klassischen Wartungsvertrag bis hin zur Unternehmensberatung. Begleitet wird beispiels- weise der gesamte Lebenszyklus einer Maschine, von der Pla- nung über die Inbetriebnahme bis hin zum Recycling am Ende der Produktlebensdauer. Sinnvoll sind diese zusätzli- chen Angebote schon deshalb, weil gerade Investitionsgüter nur sehr selten gekauft und dann über Jahrzehnte verwendet werden. Hybride Wertschöpfung sorgt dann für gleichmäßi- geren Umsatz. Zudem kann über den intensiveren Kontakt eine stärkere Kundenbindung gefördert werden. Hybride Wertschöpfung lohnt sich also in mehrfacher Weise. Herzliche Grüße Peter Pagel Wirtschaftsinformatik & Management 6 | 2014 3

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Published: Dec 31, 2014

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