Heute war gestern Morgen…

Heute war gestern Morgen… EDITORIAL Heute war gestern Morgen … Ein Herr trat plötzlich aufs Pflaster, zog einen Telephonhörer aus der Manteltasche und rief: „Gertrud, hör mal, ich komme heute eine Stunde später zum Abendessen. Ich will vorher noch ins Laboratorium. Wiedersehen, Schatz!“ Mobil telefonieren – heutzutage ganz selbstverständlich. Allerdings stammen diese Zeilen aus dem 1932 erschienen Buch „Der 35. Mai“ von Erich Kästner. Trends rechtzeitig zu erkennen, kann ein wichtiger Vorteil gegenüber der Konkur- renz sein. Der Blick über den Tellerrand des Tagesgeschäfts lohnt sich demnach und manchmal findet man die besten Ideen dort, wo man sie am wenigsten vermutet – wie hier in einem Kinderbuch. Dinge, die zunächst wie bloße Spielerei erscheinen, ent- puppen sich manchmal als Treiber für Veränderungen un- geahnten Ausmaßes. Es gilt also, offen zu bleiben – auch Chefredakteur Peter Pagel und gerade für Informationen jenseits des eigenen Arbeits- schwerpunktes. Das ist spannend und verringert nebenbei die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Richtungsänderung verpasst und den Anschluss verliert. Wer Neues immer zu- erst als Bedrohung sieht, wird tatsächlich zum Bedrohten – weil Angst die aktive, fruchtbare Auseinandersetzung mit dem Unbekannten verhindert. Wer stattdessen genau hin- schaut wird aber häufig auch merken, dass das scheinbar Neue so neu gar nicht ist, sondern nur alter Wein in neuen Schläuchen … Alles Gute für 2010 wünscht Ihr Peter Pagel WuM 04 . 2009 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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Publisher
Gabler Verlag
Copyright
Copyright © 2009 by Springer Fachmedien Wiesbaden
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1007/BF03248208
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Abstract

EDITORIAL Heute war gestern Morgen … Ein Herr trat plötzlich aufs Pflaster, zog einen Telephonhörer aus der Manteltasche und rief: „Gertrud, hör mal, ich komme heute eine Stunde später zum Abendessen. Ich will vorher noch ins Laboratorium. Wiedersehen, Schatz!“ Mobil telefonieren – heutzutage ganz selbstverständlich. Allerdings stammen diese Zeilen aus dem 1932 erschienen Buch „Der 35. Mai“ von Erich Kästner. Trends rechtzeitig zu erkennen, kann ein wichtiger Vorteil gegenüber der Konkur- renz sein. Der Blick über den Tellerrand des Tagesgeschäfts lohnt sich demnach und manchmal findet man die besten Ideen dort, wo man sie am wenigsten vermutet – wie hier in einem Kinderbuch. Dinge, die zunächst wie bloße Spielerei erscheinen, ent- puppen sich manchmal als Treiber für Veränderungen un- geahnten Ausmaßes. Es gilt also, offen zu bleiben – auch Chefredakteur Peter Pagel und gerade für Informationen jenseits des eigenen Arbeits- schwerpunktes. Das ist spannend und verringert nebenbei die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Richtungsänderung verpasst und den Anschluss verliert. Wer Neues immer zu- erst als Bedrohung sieht, wird tatsächlich zum Bedrohten – weil Angst die aktive, fruchtbare Auseinandersetzung mit dem Unbekannten verhindert. Wer stattdessen genau hin- schaut wird aber häufig auch merken, dass das scheinbar Neue so neu gar nicht ist, sondern nur alter Wein in neuen Schläuchen … Alles Gute für 2010 wünscht Ihr Peter Pagel WuM 04 . 2009

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Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Jul 20, 2012

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