Green IT

Green IT Editorial Da war doch was? Vor drei bis vier Jahren konnte man das Thema Green IT kaum umgehen. In jeder Fachzeitschrift, auf Konferenzen und Messen, überall war die Rede von der „grünen“, also ressourcenschonenden, effizienten Informa- tionstechnologie. Inzwischen ist es um dieses Thema etwas ruhiger geworden. Ist es deshalb weniger wichtig? Im Gegenteil. Wie bei Hype-Zyklen üblich, ist die Phase, in der über ein Thema nicht mehr so viel geredet wird, oft identisch mit der, in der das Beschriebene tatsächlich umgesetzt wird. Das ist auch wenig verwunderlich. Hat erst einmal eine aus- reichend große Zahl an Menschen verstanden, dass tatsäch- lich Potenzial in einer Idee steckt, braucht man über das Ob eben nicht mehr zu sprechen. Über das Wie und Wo dafür um so mehr. Und genau das geschieht zurzeit bei Green IT. Chefredakteur Peter Pagel Ein großes Thema sind dabei sicherlich die sogenannten Smart Grids – also die intelligenten Stromnetze – schon wegen des beschlossenen Ausstiegs aus der Kernenergie und der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien. Rea- listische Chancen auf Umsetzung haben diese Pläne nur, wenn es gelingt, die unumgänglichen Kapazitätsschwan- kungen von Energiequellen wie Wind oder Sonne über ent- sprechende IT-Systeme intelligent zu managen. Green IT hat also Zukunft, auch deshalb, weil sich bei steigenden Energiekosten die Investition in Effizienz immer schneller rechnet. Ein grünes Jahr 2012 wünscht Ihr Peter Pagel WuM 01 . 2012 DOI: 10.1365/s35764-012-0100-7 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals
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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2012 by Gabler Verlag Wiesbaden GmbH
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1365/s35764-012-0100-7
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Abstract

Editorial Da war doch was? Vor drei bis vier Jahren konnte man das Thema Green IT kaum umgehen. In jeder Fachzeitschrift, auf Konferenzen und Messen, überall war die Rede von der „grünen“, also ressourcenschonenden, effizienten Informa- tionstechnologie. Inzwischen ist es um dieses Thema etwas ruhiger geworden. Ist es deshalb weniger wichtig? Im Gegenteil. Wie bei Hype-Zyklen üblich, ist die Phase, in der über ein Thema nicht mehr so viel geredet wird, oft identisch mit der, in der das Beschriebene tatsächlich umgesetzt wird. Das ist auch wenig verwunderlich. Hat erst einmal eine aus- reichend große Zahl an Menschen verstanden, dass tatsäch- lich Potenzial in einer Idee steckt, braucht man über das Ob eben nicht mehr zu sprechen. Über das Wie und Wo dafür um so mehr. Und genau das geschieht zurzeit bei Green IT. Chefredakteur Peter Pagel Ein großes Thema sind dabei sicherlich die sogenannten Smart Grids – also die intelligenten Stromnetze – schon wegen des beschlossenen Ausstiegs aus der Kernenergie und der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien. Rea- listische Chancen auf Umsetzung haben diese Pläne nur, wenn es gelingt, die unumgänglichen Kapazitätsschwan- kungen von Energiequellen wie Wind oder Sonne über ent- sprechende IT-Systeme intelligent zu managen. Green IT hat also Zukunft, auch deshalb, weil sich bei steigenden Energiekosten die Investition in Effizienz immer schneller rechnet. Ein grünes Jahr 2012 wünscht Ihr Peter Pagel WuM 01 . 2012 DOI: 10.1365/s35764-012-0100-7

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Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Feb 2, 2012

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