Fintech — ein Weckruf für die Finanzindustrie?

Fintech — ein Weckruf für die Finanzindustrie? Schwerpunkt | Interview Fintech – ein Weckruf für die Finanzindustrie? Die Fintech-Evolution hat in den vergangenen Jahren zu einer Vielzahl innovativer Startup-Unternehmen geführt. Gleichzeitig sind etablierte Banken und Versiche- rungen gefragt, sich gegenüber den Veränderungen zu positionieren. Um die Be- deutung des Fintech-Phänomens bezüglich seiner möglichen Besonderheiten und Implikationen genauer zu erfahren, liefert das Interview zum Schwerpunktheft „Fintech“ die Sicht eines Fintech-Startup-Unternehmens einerseits und diejenige eines traditionellen Bankunternehmens andererseits. Im Gespräch diskutieren dazu Sebastian Herfurth als Gründer von Friendsurance, einem Startup der Versi- cherungsbranche, und Stephan Schneider, langjähriger Bereichsleiter bei der Commerzbank, die wiederum den main incubator gegründet hat. Das Gespräch führten Rainer Alt und Dieter Ehrenberg Fotos: Franziska Werner 18 Wirtschaftsinformatik & Management 3 | 2016 Schwerpunkt | Interview Wie haben Sie die Fintech-Entwicklung (mit-)erlebt? Herfurth: Ebenso wie viele andere haben wir Fintech gemacht, bevor es da- für ein Wort gab. PayPal ist Fintech, keine Frage, und deutlich älter als jede Wortkreation. Ich kann mit diesem Wort Fintech nicht unbedingt etwas an- fangen. Es ist ein nettes Label, aus dem sich nun auch das Schlagwort Insur- Tech entwickelte. In der Tat gab es im Versicherungsbereich deutliche Ver- zögerungen und wir waren im Bereich Fintech und Versicherungen einer der http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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Springer Journals
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Copyright © 2016 by Springer Fachmedien Wiesbaden
Subject
Business and Management; IT in Business
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1007/s35764-016-0040-8
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Abstract

Schwerpunkt | Interview Fintech – ein Weckruf für die Finanzindustrie? Die Fintech-Evolution hat in den vergangenen Jahren zu einer Vielzahl innovativer Startup-Unternehmen geführt. Gleichzeitig sind etablierte Banken und Versiche- rungen gefragt, sich gegenüber den Veränderungen zu positionieren. Um die Be- deutung des Fintech-Phänomens bezüglich seiner möglichen Besonderheiten und Implikationen genauer zu erfahren, liefert das Interview zum Schwerpunktheft „Fintech“ die Sicht eines Fintech-Startup-Unternehmens einerseits und diejenige eines traditionellen Bankunternehmens andererseits. Im Gespräch diskutieren dazu Sebastian Herfurth als Gründer von Friendsurance, einem Startup der Versi- cherungsbranche, und Stephan Schneider, langjähriger Bereichsleiter bei der Commerzbank, die wiederum den main incubator gegründet hat. Das Gespräch führten Rainer Alt und Dieter Ehrenberg Fotos: Franziska Werner 18 Wirtschaftsinformatik & Management 3 | 2016 Schwerpunkt | Interview Wie haben Sie die Fintech-Entwicklung (mit-)erlebt? Herfurth: Ebenso wie viele andere haben wir Fintech gemacht, bevor es da- für ein Wort gab. PayPal ist Fintech, keine Frage, und deutlich älter als jede Wortkreation. Ich kann mit diesem Wort Fintech nicht unbedingt etwas an- fangen. Es ist ein nettes Label, aus dem sich nun auch das Schlagwort Insur- Tech entwickelte. In der Tat gab es im Versicherungsbereich deutliche Ver- zögerungen und wir waren im Bereich Fintech und Versicherungen einer der

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Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Jun 16, 2016

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