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Fehldiagnose durch unvollständige Anamnese

Fehldiagnose durch unvollständige Anamnese Bild und Fall Ophthalmologe 2019 · 116:285–287 M. Daravagka · C. Jochmann · P. Wiedemann https://doi.org/10.1007/s00347-018-0739-4 Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig, Deutschland Online publiziert: 5. Juni 2018 © Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018 Fehldiagnose durch unvollständige Anamnese Klinik behandelt. Der bestkorrigierte Vi- Anamnese sus betrug mit Korrektur am rechten Au- Ein 25-jähriger männlicher Patient mit ge (RA) –20,0–1,25/180°= 0,6 und am degenerativer Myopie wurde in unsere linken Auge (LA) –14,0–3,5/6°= 0,1. Der KlinikaufgrundeinerunklarenGesichts- intraokulare Druck war mit 20 mm Hg feldeinschränkung und einer Visusmin- am RA und mit 20 mm Hg am LA im derung am linken Auge überwiesen. Die Normbereich. Beschwerden bestünden seit ca. 2 Jahren. Am linken Auge gab der Patient zusätz- Klinischer Befund und lich Metamorphopsien an. Die Famili- Diagnostik enanamnese war unauffällig. Der Patient wurde links vor 1 Jahr mit einer intra- Bei der ersten Vorstellung des Pati- vitrealen Lucentis-Injektion wegen einer enten in unserer Klinik zeigten sich sekundären choroidalen Neovaskularisa- spaltlampenbiomikroskopisch reizfreie tion bei hoher Myopie in einer anderen Vorderabschnitte mit klaren brechenden Abb. 1 8 a Weitwinkel (Optos)-Fundusfoto: Martegiani-Ring (weißer Pfeil), Glaskörpertrübungen, Pigmentverklumpungen (braune Pfeile). b, c Aufnahme von der Weitwinkelfluoreszeinangiographie (FAG): geringe zentrale Hyperfluoreszenz http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Der Ophthalmologe Springer Journals

Fehldiagnose durch unvollständige Anamnese

Der Ophthalmologe , Volume 116 (3) – Jun 5, 2018

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2018 by Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature
Subject
Medicine & Public Health; Ophthalmology
ISSN
0941-293X
eISSN
1433-0423
DOI
10.1007/s00347-018-0739-4
Publisher site
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Abstract

Bild und Fall Ophthalmologe 2019 · 116:285–287 M. Daravagka · C. Jochmann · P. Wiedemann https://doi.org/10.1007/s00347-018-0739-4 Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig, Deutschland Online publiziert: 5. Juni 2018 © Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018 Fehldiagnose durch unvollständige Anamnese Klinik behandelt. Der bestkorrigierte Vi- Anamnese sus betrug mit Korrektur am rechten Au- Ein 25-jähriger männlicher Patient mit ge (RA) –20,0–1,25/180°= 0,6 und am degenerativer Myopie wurde in unsere linken Auge (LA) –14,0–3,5/6°= 0,1. Der KlinikaufgrundeinerunklarenGesichts- intraokulare Druck war mit 20 mm Hg feldeinschränkung und einer Visusmin- am RA und mit 20 mm Hg am LA im derung am linken Auge überwiesen. Die Normbereich. Beschwerden bestünden seit ca. 2 Jahren. Am linken Auge gab der Patient zusätz- Klinischer Befund und lich Metamorphopsien an. Die Famili- Diagnostik enanamnese war unauffällig. Der Patient wurde links vor 1 Jahr mit einer intra- Bei der ersten Vorstellung des Pati- vitrealen Lucentis-Injektion wegen einer enten in unserer Klinik zeigten sich sekundären choroidalen Neovaskularisa- spaltlampenbiomikroskopisch reizfreie tion bei hoher Myopie in einer anderen Vorderabschnitte mit klaren brechenden Abb. 1 8 a Weitwinkel (Optos)-Fundusfoto: Martegiani-Ring (weißer Pfeil), Glaskörpertrübungen, Pigmentverklumpungen (braune Pfeile). b, c Aufnahme von der Weitwinkelfluoreszeinangiographie (FAG): geringe zentrale Hyperfluoreszenz

Journal

Der OphthalmologeSpringer Journals

Published: Jun 5, 2018

References