Faire Vergleiche? – Berücksichtigung von Kontextbedingungen des Lernens beim Vergleich von Testergebnissen aus deutschen Vergleichsarbeiten

Faire Vergleiche? – Berücksichtigung von Kontextbedingungen des Lernens beim Vergleich von... Eine wesentliche Säule der Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring (KMK 2006) bilden die landesweiten Vergleichsarbeiten. Diese erheben den Lern- und Leistungsstand von Schülern mittels standardisierter Tests, welche den Vergleich der Schülerleistungen zwischen verschiedenen Klassen ermöglichen. Daraus werden u. a. Aussagen über Unterrichtseffekte auf die Schülerleistung abgeleitet, die Grundlage für Unterrichtsentwicklungsmaßnahmen sein sollen. Ein Problem bei solchen Vergleichen ist, dass Klassenunterschiede nicht nur aufgrund der Unterrichtseffekte zustande kommen können, sondern auch aufgrund unterschiedlicher Ausgangsvoraussetzungen der Schüler (z. B. ihr sozioökonomischer Status). Deshalb werden bspw. einfache Mittelwertsvergleiche der Testleistungen verschiedener Klassen als unfair angesehen. Für faire Vergleiche müssen Adjustierungsverfahren verwendet werden, um diesen Unterschieden Rechnung zu tragen. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Bildungsforschung Springer Journals

Faire Vergleiche? – Berücksichtigung von Kontextbedingungen des Lernens beim Vergleich von Testergebnissen aus deutschen Vergleichsarbeiten

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2011 by VS Verlag für Sozialwissenschaften
Subject
Social Sciences; Social Sciences, general
ISSN
2190-6890
eISSN
2190-6904
D.O.I.
10.1007/s35834-011-0009-x
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Abstract

Eine wesentliche Säule der Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring (KMK 2006) bilden die landesweiten Vergleichsarbeiten. Diese erheben den Lern- und Leistungsstand von Schülern mittels standardisierter Tests, welche den Vergleich der Schülerleistungen zwischen verschiedenen Klassen ermöglichen. Daraus werden u. a. Aussagen über Unterrichtseffekte auf die Schülerleistung abgeleitet, die Grundlage für Unterrichtsentwicklungsmaßnahmen sein sollen. Ein Problem bei solchen Vergleichen ist, dass Klassenunterschiede nicht nur aufgrund der Unterrichtseffekte zustande kommen können, sondern auch aufgrund unterschiedlicher Ausgangsvoraussetzungen der Schüler (z. B. ihr sozioökonomischer Status). Deshalb werden bspw. einfache Mittelwertsvergleiche der Testleistungen verschiedener Klassen als unfair angesehen. Für faire Vergleiche müssen Adjustierungsverfahren verwendet werden, um diesen Unterschieden Rechnung zu tragen.

Journal

Zeitschrift für BildungsforschungSpringer Journals

Published: Jul 14, 2011

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