Endovaskuläre Therapie einer poplitealen arteriovenösen Fistel

Endovaskuläre Therapie einer poplitealen arteriovenösen Fistel Hintergrund: Die konventionelle gefäßchirur-gische Therapie poplitealer arteriovenöser (a.v.-) Fisteln ist technisch aufwendig und komplikationsträchtig. Die endovaskuläre Therapie mit einer transluminal eingebrachten Stentprothese stellt eine möglicherweise weniger invasive neue therapeutische Option dar. Kasuistik: Bei einem 26jährigen Fußballspieler wurde 5 Jahre nach Kniegelenktrauma und operativer Versorgung eines vorderen Kreuzbrandrisses eine große a.v.-Fistel zwischen A. und V. poplitea diagnostiziert. Klinisch bestand eine deutliche Umfangszunahme des betroffenen Beins und eine Vergrößerung des Herzens. Therapie: Von gefäßchirurgischer und radiologischer Seite wurde gemeinsam die Indikation zur endovaskulären Therapie gestellt. Ein Palmaz-Stent wurde in einer PTFE-Prothese fixiert und über eine perkutan gelegt Schleuse über die A. femoralis antegrad eingebracht. Aufgrund einer Fistelpersistenz wurde nach 6 Monaten ein zweiter „covered Stent“ implantiert und die a.v.-Fistel suffizient abgedichtet. Nach weiteren 12 Monaten ist der Stentgraft frei durchgängig und der Patient weiterhin beschwerdefrei ohne Anhalt für eine weiter bestehende Fistel. Schlußfolgerung: Die endovaskuläre Implantation einer Stentprothese stellt eine therapeutische Alternative in der Behandlung chronischer pop-litealer a.v.-Fisteln dar. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Gefässchirurgie Springer Journals

Endovaskuläre Therapie einer poplitealen arteriovenösen Fistel

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Publisher
Springer-Verlag
Copyright
Copyright © 1998 by Springer-Verlag Berlin Heidelberg
Subject
Medicine & Public Health; Vascular Surgery
ISSN
0948-7034
D.O.I.
10.1007/PL00010493
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Abstract

Hintergrund: Die konventionelle gefäßchirur-gische Therapie poplitealer arteriovenöser (a.v.-) Fisteln ist technisch aufwendig und komplikationsträchtig. Die endovaskuläre Therapie mit einer transluminal eingebrachten Stentprothese stellt eine möglicherweise weniger invasive neue therapeutische Option dar. Kasuistik: Bei einem 26jährigen Fußballspieler wurde 5 Jahre nach Kniegelenktrauma und operativer Versorgung eines vorderen Kreuzbrandrisses eine große a.v.-Fistel zwischen A. und V. poplitea diagnostiziert. Klinisch bestand eine deutliche Umfangszunahme des betroffenen Beins und eine Vergrößerung des Herzens. Therapie: Von gefäßchirurgischer und radiologischer Seite wurde gemeinsam die Indikation zur endovaskulären Therapie gestellt. Ein Palmaz-Stent wurde in einer PTFE-Prothese fixiert und über eine perkutan gelegt Schleuse über die A. femoralis antegrad eingebracht. Aufgrund einer Fistelpersistenz wurde nach 6 Monaten ein zweiter „covered Stent“ implantiert und die a.v.-Fistel suffizient abgedichtet. Nach weiteren 12 Monaten ist der Stentgraft frei durchgängig und der Patient weiterhin beschwerdefrei ohne Anhalt für eine weiter bestehende Fistel. Schlußfolgerung: Die endovaskuläre Implantation einer Stentprothese stellt eine therapeutische Alternative in der Behandlung chronischer pop-litealer a.v.-Fisteln dar.

Journal

GefässchirurgieSpringer Journals

Published: Feb 12, 1998

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