Endovaskuläre Therapie akuter und chronischer StanfordB-Dissektionen

Endovaskuläre Therapie akuter und chronischer StanfordB-Dissektionen Die Entwicklung und der Einsatz endoluminaler Aortenprothesen haben insbesondere im Akutstadium mit Ruptur oder Endorganischämie das Therapiespektrum von Stanford-B-Dissektionen erweitert. Die bisherige alleinige offen-chirurgische Therapie ist die Aorten- Fensterungsoperation oder der primäre prothetische Aortenersatz zum Entry-Verschluss. Moderne bildgebende Schnittbildverfahren (CT oder MRT) mit 3D-Rekonstruktionen ermöglichen eine exakte präoperative Diagnostik und Planung einer chirurgischen Therapie, entweder offen oder endovaskulär. Die Therapieziele der endovaskulären Rekonstruktion ist der endoluminale Verschluss des proximalen Entrys, die darauffolgende Entfaltung des komprimierten wahren Lumens und die Induktion einer Thrombosierung des thorakalen Falschkanals. Dadurch soll eine Expansion des Falschkanals im Langzeitverlauf mit der Gefahr einer späteren Ruptur vermieden werden. Die endovaskuläre Implantationstechnik ist bei akuten und chronisch-expandierenden Aortendissektionen sehr anspruchsvoll und mit potentiellen Komplikationen behaftet. Das Konzept des endoluminalen Entry-Verschlusses bei akuter symptomatischer B-Dissektion ist dennoch vielversprechend und stellt eine Therapiealternative dar. Langzeitergebnisse der endovaskulären Therapie liegen bisher nicht vor. Die erforderlichen prospektiv-vergleichenden Studien werden zukünftig Klarheit bringen, sind aber durch die komplexe Morphologie und heterogene Population erschwert. Die Entwicklung einer speziellen Endoprothese zur Behandlung der akuten und chronischen Aortendissektion ist notwendig. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Gefässchirurgie Springer Journals

Endovaskuläre Therapie akuter und chronischer StanfordB-Dissektionen

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Publisher
Springer-Verlag
Copyright
Copyright © 2005 by Springer Medizin Verlag
Subject
Medicine & Public Health; Vascular Surgery
ISSN
0948-7034
eISSN
1434-3932
D.O.I.
10.1007/s00772-005-0400-9
Publisher site
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Abstract

Die Entwicklung und der Einsatz endoluminaler Aortenprothesen haben insbesondere im Akutstadium mit Ruptur oder Endorganischämie das Therapiespektrum von Stanford-B-Dissektionen erweitert. Die bisherige alleinige offen-chirurgische Therapie ist die Aorten- Fensterungsoperation oder der primäre prothetische Aortenersatz zum Entry-Verschluss. Moderne bildgebende Schnittbildverfahren (CT oder MRT) mit 3D-Rekonstruktionen ermöglichen eine exakte präoperative Diagnostik und Planung einer chirurgischen Therapie, entweder offen oder endovaskulär. Die Therapieziele der endovaskulären Rekonstruktion ist der endoluminale Verschluss des proximalen Entrys, die darauffolgende Entfaltung des komprimierten wahren Lumens und die Induktion einer Thrombosierung des thorakalen Falschkanals. Dadurch soll eine Expansion des Falschkanals im Langzeitverlauf mit der Gefahr einer späteren Ruptur vermieden werden. Die endovaskuläre Implantationstechnik ist bei akuten und chronisch-expandierenden Aortendissektionen sehr anspruchsvoll und mit potentiellen Komplikationen behaftet. Das Konzept des endoluminalen Entry-Verschlusses bei akuter symptomatischer B-Dissektion ist dennoch vielversprechend und stellt eine Therapiealternative dar. Langzeitergebnisse der endovaskulären Therapie liegen bisher nicht vor. Die erforderlichen prospektiv-vergleichenden Studien werden zukünftig Klarheit bringen, sind aber durch die komplexe Morphologie und heterogene Population erschwert. Die Entwicklung einer speziellen Endoprothese zur Behandlung der akuten und chronischen Aortendissektion ist notwendig.

Journal

GefässchirurgieSpringer Journals

Published: May 12, 2005

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