Editorial

Editorial Z f Bildungsforsch (2013) 3:193–194 DOI 10.1007/s35834-013-0079-z Ferdinand Eder · Herbert Altrichter · Angelika Paseka Seit der zweiten, überwiegend durch PISA ausgelösten „empirischen Wende“ in der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft stehen die Schüler/innenleistungen im Blick- punkt der Öffentlichkeit. Schulsysteme versuchen mit Zugängen auf allen Ebenen, die Rahmenbedingungen für leistungswirksame Schulen zu verbessern: durch Weiterent- wicklung der Schulen als Organisation, durch Professionalisierung der pädagogischen Arbeit im Unterricht und Verbesserung der Lehrer/innenbildung, durch Setzung und Überprüfung von Standards, durch laufende Messung der Unterrichtserträge und vieles andere. Ein wenig im Schatten stehen die Schülerinnen und Schüler selbst, aber auch Eltern und andere Schulpartner. Natürlich sind Schüler/innen Ziel und Objekt aller Schulent- wicklungen, insofern sie diejenigen sind, die letzten Endes gesteigerte Leistungen erbrin- gen sollen. Seltener werden Schüler/innen als Subjekte der Bildungsreform thematisiert: Was wissen wir darüber, wie sich die Schülerinnen und Schüler selbst in ihrer Funktion und Rolle als Leistungsbringer sehen? Tragen sie die bildungspolitischen Anstrengun- gen nach verbesserten Leistungen mit? Hat sich ihre Einstellung zu Schule und Lernen aufgrund der öffentlichen Rückmeldungen von (häufig nicht zufrieden stellenden) natio- nalen Leistungen verändert? Worin sehen sie selbst den Sinn und eine wünschenswerte Ausrichtung des Lernens? Das vorliegende Heft der ZBF richtet den Fokus auf mehrere http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Bildungsforschung Springer Journals

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Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden
Copyright
Copyright © 2013 by Springer Fachmedien Wiesbaden
Subject
Social Sciences, general; Demography
ISSN
2190-6890
eISSN
2190-6904
D.O.I.
10.1007/s35834-013-0079-z
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Abstract

Z f Bildungsforsch (2013) 3:193–194 DOI 10.1007/s35834-013-0079-z Ferdinand Eder · Herbert Altrichter · Angelika Paseka Seit der zweiten, überwiegend durch PISA ausgelösten „empirischen Wende“ in der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft stehen die Schüler/innenleistungen im Blick- punkt der Öffentlichkeit. Schulsysteme versuchen mit Zugängen auf allen Ebenen, die Rahmenbedingungen für leistungswirksame Schulen zu verbessern: durch Weiterent- wicklung der Schulen als Organisation, durch Professionalisierung der pädagogischen Arbeit im Unterricht und Verbesserung der Lehrer/innenbildung, durch Setzung und Überprüfung von Standards, durch laufende Messung der Unterrichtserträge und vieles andere. Ein wenig im Schatten stehen die Schülerinnen und Schüler selbst, aber auch Eltern und andere Schulpartner. Natürlich sind Schüler/innen Ziel und Objekt aller Schulent- wicklungen, insofern sie diejenigen sind, die letzten Endes gesteigerte Leistungen erbrin- gen sollen. Seltener werden Schüler/innen als Subjekte der Bildungsreform thematisiert: Was wissen wir darüber, wie sich die Schülerinnen und Schüler selbst in ihrer Funktion und Rolle als Leistungsbringer sehen? Tragen sie die bildungspolitischen Anstrengun- gen nach verbesserten Leistungen mit? Hat sich ihre Einstellung zu Schule und Lernen aufgrund der öffentlichen Rückmeldungen von (häufig nicht zufrieden stellenden) natio- nalen Leistungen verändert? Worin sehen sie selbst den Sinn und eine wünschenswerte Ausrichtung des Lernens? Das vorliegende Heft der ZBF richtet den Fokus auf mehrere

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Zeitschrift für BildungsforschungSpringer Journals

Published: Oct 25, 2013

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