Editorial

Editorial J. Gynäkol. Endokrinol. 2018 · 21:40 Petra Stute https://doi.org/10.1007/s41975-018-0043-3 Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Inselspital Bern, Bern, Schweiz © Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2018 Liebe Kolleginnen und Kollegen! Auf die Besonderheiten, die es sowohl diagnostisch als auch therapeutisch bei Würden Sie nicht auch gerne bei Ihren Frauen mit prämaturer Ovarialinsuffizi- Patientinnen genau vorhersagen können, enz (POI) zu beachten gilt, geht der Ar- wannwelche Behandlung erfolgsverspre- tikel von S. Weidlinger ein. chend ist? Oder wann es Sinn macht, Ich hoffe, dass für Sie etwas Neues, nichts zu tun? Lässt sich das berechnen? Spannendes und Interessantes dabei ist! In seinem Artikel geht der Finanzmathe- matiker V. Stute in Analogie zur Finanz- Ihre Petra Stute und Energiewelt auf die Entwicklung ei- nes quantitativen Risikomodells zur vor- Korrespondenzadresse ausschauenden Steuerung der persönli- Prof. Dr. P. Stute chen Gesundheit ein, welches komple- Abteilung für Gynäkologische xe Wirkungszusammenhänge und sto- Endokrinologie und chastische Ereignisse quantitativ simu- Reproduktionsmedizin, lieren, analysieren und bewerten kann. Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Inselspital Fällt die Entscheidung für oder gegen Bern gesundheitserhaltende oder -bringende Effingerstrasse 102, Maßnahmen auf rein menschlicher Ba- 3010 Bern, Schweiz sis schwer, so ist das Modell in der Lage, petra.stute@insel.ch nachhaltig effektive Entscheidungen zu berechnen. Diese Entscheidungen kön- Interessenkonflikt. P. Stute gibt an, dass kein Inter- nen entweder befolgt werden oder sie essenkonflikt besteht. dienen dazu, die eigene Intuition dazu zu provozieren, sich verständlich zu äußern, und das Bewusstsein gegenüber eigenen Präferenzen zu steigern. Vielleicht wäre ein solches Modell beim Management vonFrauenmit prämaturer Ovarialinsuffizienz (POI) hilfreich. Denn gerade symptomarme Frauen lehnen omals ft eine adäquate Therapie ab. Etwa 1 % der Frauen erlebt die Me- nopause vor dem 40. Lebensjahr. Dies kommt meist sehr überraschend und stellt somit für die Betroffenen om ft als eine körperlich-psychisch-soziale Her- ausforderung dar. Wie müssen diese Frauen abgeklärt werden? Und wie be- handelt? Gelten hier die gleichen Emp- fehlungen wie für Frauen mit einem durchschnittlichen Menopausenalter von um die 50 Jahre? Nein. 40 Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz 2 · 2018 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz Springer Journals

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2018 by Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature
Subject
Medicine & Public Health; Gynecology
ISSN
1995-6924
eISSN
2520-8500
D.O.I.
10.1007/s41975-018-0043-3
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Abstract

J. Gynäkol. Endokrinol. 2018 · 21:40 Petra Stute https://doi.org/10.1007/s41975-018-0043-3 Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin, Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Inselspital Bern, Bern, Schweiz © Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2018 Liebe Kolleginnen und Kollegen! Auf die Besonderheiten, die es sowohl diagnostisch als auch therapeutisch bei Würden Sie nicht auch gerne bei Ihren Frauen mit prämaturer Ovarialinsuffizi- Patientinnen genau vorhersagen können, enz (POI) zu beachten gilt, geht der Ar- wannwelche Behandlung erfolgsverspre- tikel von S. Weidlinger ein. chend ist? Oder wann es Sinn macht, Ich hoffe, dass für Sie etwas Neues, nichts zu tun? Lässt sich das berechnen? Spannendes und Interessantes dabei ist! In seinem Artikel geht der Finanzmathe- matiker V. Stute in Analogie zur Finanz- Ihre Petra Stute und Energiewelt auf die Entwicklung ei- nes quantitativen Risikomodells zur vor- Korrespondenzadresse ausschauenden Steuerung der persönli- Prof. Dr. P. Stute chen Gesundheit ein, welches komple- Abteilung für Gynäkologische xe Wirkungszusammenhänge und sto- Endokrinologie und chastische Ereignisse quantitativ simu- Reproduktionsmedizin, lieren, analysieren und bewerten kann. Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Inselspital Fällt die Entscheidung für oder gegen Bern gesundheitserhaltende oder -bringende Effingerstrasse 102, Maßnahmen auf rein menschlicher Ba- 3010 Bern, Schweiz sis schwer, so ist das Modell in der Lage, petra.stute@insel.ch nachhaltig effektive Entscheidungen zu berechnen. Diese Entscheidungen kön- Interessenkonflikt. P. Stute gibt an, dass kein Inter- nen entweder befolgt werden oder sie essenkonflikt besteht. dienen dazu, die eigene Intuition dazu zu provozieren, sich verständlich zu äußern, und das Bewusstsein gegenüber eigenen Präferenzen zu steigern. Vielleicht wäre ein solches Modell beim Management vonFrauenmit prämaturer Ovarialinsuffizienz (POI) hilfreich. Denn gerade symptomarme Frauen lehnen omals ft eine adäquate Therapie ab. Etwa 1 % der Frauen erlebt die Me- nopause vor dem 40. Lebensjahr. Dies kommt meist sehr überraschend und stellt somit für die Betroffenen om ft als eine körperlich-psychisch-soziale Her- ausforderung dar. Wie müssen diese Frauen abgeklärt werden? Und wie be- handelt? Gelten hier die gleichen Emp- fehlungen wie für Frauen mit einem durchschnittlichen Menopausenalter von um die 50 Jahre? Nein. 40 Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz 2 · 2018

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Journal für Gynäkologische Endokrinologie/SchweizSpringer Journals

Published: Jun 1, 2018

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