Editorial

Editorial Z f Bildungsforsch (2011) 1:95–96 doi 10.1007/s35834-011-0014-0 Ferdinand Eder · Herbert Altrichter · Angelika Paseka Liebe Leserinnen und Leser! der sprunghafte anstieg der schul- und bildungsbezogenen Forschung im letzten Jahr- zehnt hat eine ausweitung des Begriffs „Bildungsforschung“ mit sich gebracht, die es nicht immer leicht erscheinen lässt, eine Grenze zu ziehen, wo „Bildungsforschung“ endet und andere Forschung beginnt. Eine der wenigen tragenden Gemeinsamkeiten von Bildungsforschung ist ihre ausrichtung darauf, zu einer besseren Evidenzbasierung von Bildungspolitik und Systementwicklung beizutragen: Nach t ippelt und Schmidt (im 2010 wieder aufgelegten Handbuch für Bildungsforschung) ist es jedenfalls ihre aufgabe, Wis- sen bereitzustellen, mit dem sich auch bildungspraktische und bildungspolitische Ent- scheidungen rational begründen lassen. Wie dieses Wissen methodisch gewonnen wird, in welchen Bereichen des erzieherischen Feldes oder auf welchen Ebenen des Schul- und Bildungssystems Forschung stattfindet, kann als ein evolutionärer Prozess gesehen wer - den, in dem sich ein immer noch relativ neues Forschungsfeld fortlaufend konstituiert. d ie daraus entstehende Heterogenität der Forschungszugänge spiegelt das zweite Heft der Zeitschrift für Bildungsforschung, das nunmehr vorliegt. Vier empirische Beiträge the- matisieren unterschiedliche Felder und unterschiedliche Ebenen des Bildungssystems: a uf der Mikro-Ebene des Unterrichts befassen sich Gerda Hagenauer und Tina Hascher mit der lernmotivation der http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Bildungsforschung Springer Journals
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Publisher
VS-Verlag
Copyright
Copyright © 2011 by VS Verlag für Sozialwissenschaften
Subject
Social Sciences; Social Sciences, general
ISSN
2190-6890
eISSN
2190-6904
D.O.I.
10.1007/s35834-011-0014-0
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Abstract

Z f Bildungsforsch (2011) 1:95–96 doi 10.1007/s35834-011-0014-0 Ferdinand Eder · Herbert Altrichter · Angelika Paseka Liebe Leserinnen und Leser! der sprunghafte anstieg der schul- und bildungsbezogenen Forschung im letzten Jahr- zehnt hat eine ausweitung des Begriffs „Bildungsforschung“ mit sich gebracht, die es nicht immer leicht erscheinen lässt, eine Grenze zu ziehen, wo „Bildungsforschung“ endet und andere Forschung beginnt. Eine der wenigen tragenden Gemeinsamkeiten von Bildungsforschung ist ihre ausrichtung darauf, zu einer besseren Evidenzbasierung von Bildungspolitik und Systementwicklung beizutragen: Nach t ippelt und Schmidt (im 2010 wieder aufgelegten Handbuch für Bildungsforschung) ist es jedenfalls ihre aufgabe, Wis- sen bereitzustellen, mit dem sich auch bildungspraktische und bildungspolitische Ent- scheidungen rational begründen lassen. Wie dieses Wissen methodisch gewonnen wird, in welchen Bereichen des erzieherischen Feldes oder auf welchen Ebenen des Schul- und Bildungssystems Forschung stattfindet, kann als ein evolutionärer Prozess gesehen wer - den, in dem sich ein immer noch relativ neues Forschungsfeld fortlaufend konstituiert. d ie daraus entstehende Heterogenität der Forschungszugänge spiegelt das zweite Heft der Zeitschrift für Bildungsforschung, das nunmehr vorliegt. Vier empirische Beiträge the- matisieren unterschiedliche Felder und unterschiedliche Ebenen des Bildungssystems: a uf der Mikro-Ebene des Unterrichts befassen sich Gerda Hagenauer und Tina Hascher mit der lernmotivation der

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Zeitschrift für BildungsforschungSpringer Journals

Published: Aug 16, 2011

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