Dorsale atlantoaxiale Stabilisierung in Goel-Harms-Technik

Dorsale atlantoaxiale Stabilisierung in Goel-Harms-Technik Fortbildung – OP-Technik CME 1 2 1 2 Philipp Kobbe · Frank Kandziora · Frank Hildebrand · Matti Scholz Unfallchirurg 2017 · 120:701–706 DOI 10.1007/s00113-017-0381-7 Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, Deutschland Online publiziert: 1. August 2017 Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie, BG Unfallklink Frankfurt am Main gGmbH, Frankfurt, © Springer Medizin Verlag GmbH 2017 Deutschland Redaktion P. Biberthaler, München T. Gösling, Braunschweig Dorsale atlantoaxiale Stabilisierung in T. Mittlmeier, Rostock Goel-Harms-Technik Atlantoaxiale Instabilitäten können infolge von Verletzungen, Infektionen oder Tumorerkrankungen entstehen und erfordern eine dorsale Stabilisierung ggf. mit Fusion. Die Schraubenplatzierung ist bei allen zur Verfügung stehenden Operationstechniken aufgrund der Nähe zu den neurovaskulären Strukturen äußerst anspruchsvoll. Die transartikuläre Verschraubung nach Magerl, häufig in Kombination mit einer Gallie-Fusi- on, stellte viele Jahre das Verfahren der Wahl dar. Dieses Verfahren zeichnet sich durch eine hohe biomechanische Stabilität und hohe Fusionsraten aus, allerdings weist diese Technik zwei gravierende operationsspezifische Nachteile auf: Erstens wird das C1–C2-Gelenkdurchdie transar- tikuläre Schraubenplatzierung geschädigt, was für den Fall einer geplanten Implantatentfernung problematischist.Zweitensmussvor derPlatzierung der transartikulären Magerl-Schrauben zwingend eine anatomische Reposition der vorliegenden Instabilität erfolgen, um eine korrekte Schraubenlage (insbesondere in der C1-Massa-lateralis) zu gewährleisten. Im Gegensatz hierzu bietet die Stabilisierungstechnik nach Goel-Harms mit http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Der Unfallchirurg Springer Journals

Dorsale atlantoaxiale Stabilisierung in Goel-Harms-Technik

Loading next page...
 
/lp/springer_journal/dorsale-atlantoaxiale-stabilisierung-in-goel-harms-technik-KWHrPsAL7y
Publisher
Springer Medizin
Copyright
Copyright © 2017 by Springer Medizin Verlag GmbH
Subject
Medicine & Public Health; Traumatic Surgery; Medicine/Public Health, general; Sports Medicine
ISSN
0177-5537
eISSN
1433-044X
D.O.I.
10.1007/s00113-017-0381-7
Publisher site
See Article on Publisher Site

Abstract

Fortbildung – OP-Technik CME 1 2 1 2 Philipp Kobbe · Frank Kandziora · Frank Hildebrand · Matti Scholz Unfallchirurg 2017 · 120:701–706 DOI 10.1007/s00113-017-0381-7 Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Uniklinik RWTH Aachen, Aachen, Deutschland Online publiziert: 1. August 2017 Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie, BG Unfallklink Frankfurt am Main gGmbH, Frankfurt, © Springer Medizin Verlag GmbH 2017 Deutschland Redaktion P. Biberthaler, München T. Gösling, Braunschweig Dorsale atlantoaxiale Stabilisierung in T. Mittlmeier, Rostock Goel-Harms-Technik Atlantoaxiale Instabilitäten können infolge von Verletzungen, Infektionen oder Tumorerkrankungen entstehen und erfordern eine dorsale Stabilisierung ggf. mit Fusion. Die Schraubenplatzierung ist bei allen zur Verfügung stehenden Operationstechniken aufgrund der Nähe zu den neurovaskulären Strukturen äußerst anspruchsvoll. Die transartikuläre Verschraubung nach Magerl, häufig in Kombination mit einer Gallie-Fusi- on, stellte viele Jahre das Verfahren der Wahl dar. Dieses Verfahren zeichnet sich durch eine hohe biomechanische Stabilität und hohe Fusionsraten aus, allerdings weist diese Technik zwei gravierende operationsspezifische Nachteile auf: Erstens wird das C1–C2-Gelenkdurchdie transar- tikuläre Schraubenplatzierung geschädigt, was für den Fall einer geplanten Implantatentfernung problematischist.Zweitensmussvor derPlatzierung der transartikulären Magerl-Schrauben zwingend eine anatomische Reposition der vorliegenden Instabilität erfolgen, um eine korrekte Schraubenlage (insbesondere in der C1-Massa-lateralis) zu gewährleisten. Im Gegensatz hierzu bietet die Stabilisierungstechnik nach Goel-Harms mit

Journal

Der UnfallchirurgSpringer Journals

Published: Aug 1, 2017

References

You’re reading a free preview. Subscribe to read the entire article.


DeepDyve is your
personal research library

It’s your single place to instantly
discover and read the research
that matters to you.

Enjoy affordable access to
over 18 million articles from more than
15,000 peer-reviewed journals.

All for just $49/month

Explore the DeepDyve Library

Search

Query the DeepDyve database, plus search all of PubMed and Google Scholar seamlessly

Organize

Save any article or search result from DeepDyve, PubMed, and Google Scholar... all in one place.

Access

Get unlimited, online access to over 18 million full-text articles from more than 15,000 scientific journals.

Your journals are on DeepDyve

Read from thousands of the leading scholarly journals from SpringerNature, Elsevier, Wiley-Blackwell, Oxford University Press and more.

All the latest content is available, no embargo periods.

See the journals in your area

DeepDyve

Freelancer

DeepDyve

Pro

Price

FREE

$49/month
$360/year

Save searches from
Google Scholar,
PubMed

Create lists to
organize your research

Export lists, citations

Read DeepDyve articles

Abstract access only

Unlimited access to over
18 million full-text articles

Print

20 pages / month

PDF Discount

20% off