Die Rolle der Wirtschaftsinformatik im E-Government

Die Rolle der Wirtschaftsinformatik im E-Government Strategie Foto: © mozcann/istock.com Die Rolle der Wirtschaftsinformatik im E-Government „in memoriam elena“. So lautete der t itel eines ende Juli 2011 erschienenen a rtikels in einer großen deutschen Wochenzeitung. Diese Überschrift ließ darauf schließen, dass das lange befürchtete Ende des staatlichen Programms zur digitalen Sammlung von Arbeitnehmerdaten in Deutschland eingetreten ist. Im Dezember 2011 wurde das Verfahren schließlich final eingestellt und rückgebaut. Von Hans Ulrich Buhl, Tobias Hirsch, Markus Loeffler WuM 02 . 2012 Strategie eider ist diese nun final gescheiterte Bemühung zur effizien- Dollar IT-Ausgaben p. a. die Branche mit der höchsten IT-Nach- Lteren Verwaltung weltweit kein Einzel-fall, sondern stellver- frage darstellt [1] – nicht den öffentlichen Zuspruch erhalten, tretend für zahlreiche „gut gemeinte und schlecht realisierte“ IT- obwohl vorrangig die Ziele von Kostenreduktion und mehr Ser- Projekte dieser Art im öffentlichen Sektor zu sehen. vice für den Bürger verfolgt werden? Warum müssen E-Govern- Doch weshalb werden derartige Mammutprojekte in der ment-Bemühungen trotz immenser Investitionen verschoben öffentlichen Verwaltung angegangen und welche Rolle spielt die oder gar eingestellt werden? IT dabei? Schulden-, Finanz- oder Wirtschaftskrise, der demo- Die Antwort auf diese Fragen bedarf einer differenzierten grafische Wandel, neue Technologien sowie erhöhte Sicherheits- Betrachtung. Beispielsweise zeigt eine 2010 durchgeführte http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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Publisher
Springer Journals
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Copyright © 2012 by Gabler Verlag Wiesbaden GmbH
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1365/s35764-012-0122-1
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Abstract

Strategie Foto: © mozcann/istock.com Die Rolle der Wirtschaftsinformatik im E-Government „in memoriam elena“. So lautete der t itel eines ende Juli 2011 erschienenen a rtikels in einer großen deutschen Wochenzeitung. Diese Überschrift ließ darauf schließen, dass das lange befürchtete Ende des staatlichen Programms zur digitalen Sammlung von Arbeitnehmerdaten in Deutschland eingetreten ist. Im Dezember 2011 wurde das Verfahren schließlich final eingestellt und rückgebaut. Von Hans Ulrich Buhl, Tobias Hirsch, Markus Loeffler WuM 02 . 2012 Strategie eider ist diese nun final gescheiterte Bemühung zur effizien- Dollar IT-Ausgaben p. a. die Branche mit der höchsten IT-Nach- Lteren Verwaltung weltweit kein Einzel-fall, sondern stellver- frage darstellt [1] – nicht den öffentlichen Zuspruch erhalten, tretend für zahlreiche „gut gemeinte und schlecht realisierte“ IT- obwohl vorrangig die Ziele von Kostenreduktion und mehr Ser- Projekte dieser Art im öffentlichen Sektor zu sehen. vice für den Bürger verfolgt werden? Warum müssen E-Govern- Doch weshalb werden derartige Mammutprojekte in der ment-Bemühungen trotz immenser Investitionen verschoben öffentlichen Verwaltung angegangen und welche Rolle spielt die oder gar eingestellt werden? IT dabei? Schulden-, Finanz- oder Wirtschaftskrise, der demo- Die Antwort auf diese Fragen bedarf einer differenzierten grafische Wandel, neue Technologien sowie erhöhte Sicherheits- Betrachtung. Beispielsweise zeigt eine 2010 durchgeführte

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Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Apr 2, 2012

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