Die jungen Wilden kommen

Die jungen Wilden kommen Editorial Vorreiter zu sein, ist nicht immer ein Vorteil. Die Finanz- branche gehörte zu den ersten, die Informationstechnologie in großem Umfang eingesetzt haben. Das führte zur bekann- ten Legacy-Problematik – Altsystemen, die so geschäfts- kritisch sind, dass man sie kaum ersetzen kann. Gänzlich unbelastet von solchem Ballast sind vor etwa fünf Jahren „junge Wilde“ aufgetaucht – Startup-Unternehmen, die unter dem Schlagwort „Fintech“ innovative Lösungen anbieten, die eine neue – häufig kundenorientierte – Perspektive auf die Peter Pagel klassischen Funktionen einer Bank oder einer Versicherung Chefredakteur erlauben. Fintech-Lösungen finden sich in allen Bereichen der bank- beziehungsweise versicherungsfachlichen Wertschöpfungs- kette – vom Zahlungsverkehr über Wertpapieranlagen hin zu Krediten und Absicherungsleistungen. Zu den Beispielen zäh- len Community-basierte Beratungsmodelle, Plattformen des Crowdf unding/-lending, Blockchain-basierte Bezahlverfah- ren oder Lösungen zur Anbindung neuer Endgeräte (Tablets, Smart Watches etc.). Das Schwerpunktthema trägt mit mehreren Beiträgen zum Verständnis des Fintech-Phänomens und der damit verbun- denen Geschäftsmodelle bei. Insgesamt acht Beiträge beleuch- ten die unterschiedlichen Facetten dieses Themas. In ihrem Einführungsbeitrag geben die Professoren Rainer Alt und Dieter Ehrenberg von der Universität Leipzig einen Überblick zu den im Heft enthaltenen Beiträgen – die beiden zeichnen zudem für die inhaltliche Gestaltung des Heftschwerpunktes verantwortlich. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre Peter Pagel, Chefredakteur W Wir irtschaf tschaftsinf tsinfor ormatik & M matik & Management anagement 3 | 2016 3 | 2016 3 3 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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Publisher
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Subject
Business and Management; IT in Business
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1007/s35764-016-0046-2
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Abstract

Editorial Vorreiter zu sein, ist nicht immer ein Vorteil. Die Finanz- branche gehörte zu den ersten, die Informationstechnologie in großem Umfang eingesetzt haben. Das führte zur bekann- ten Legacy-Problematik – Altsystemen, die so geschäfts- kritisch sind, dass man sie kaum ersetzen kann. Gänzlich unbelastet von solchem Ballast sind vor etwa fünf Jahren „junge Wilde“ aufgetaucht – Startup-Unternehmen, die unter dem Schlagwort „Fintech“ innovative Lösungen anbieten, die eine neue – häufig kundenorientierte – Perspektive auf die Peter Pagel klassischen Funktionen einer Bank oder einer Versicherung Chefredakteur erlauben. Fintech-Lösungen finden sich in allen Bereichen der bank- beziehungsweise versicherungsfachlichen Wertschöpfungs- kette – vom Zahlungsverkehr über Wertpapieranlagen hin zu Krediten und Absicherungsleistungen. Zu den Beispielen zäh- len Community-basierte Beratungsmodelle, Plattformen des Crowdf unding/-lending, Blockchain-basierte Bezahlverfah- ren oder Lösungen zur Anbindung neuer Endgeräte (Tablets, Smart Watches etc.). Das Schwerpunktthema trägt mit mehreren Beiträgen zum Verständnis des Fintech-Phänomens und der damit verbun- denen Geschäftsmodelle bei. Insgesamt acht Beiträge beleuch- ten die unterschiedlichen Facetten dieses Themas. In ihrem Einführungsbeitrag geben die Professoren Rainer Alt und Dieter Ehrenberg von der Universität Leipzig einen Überblick zu den im Heft enthaltenen Beiträgen – die beiden zeichnen zudem für die inhaltliche Gestaltung des Heftschwerpunktes verantwortlich. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre Peter Pagel, Chefredakteur W Wir irtschaf tschaftsinf tsinfor ormatik & M matik & Management anagement 3 | 2016 3 | 2016 3 3

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Published: Jun 16, 2016

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