Der Scope: Erfolgsfaktor im Change-Management

Der Scope: Erfolgsfaktor im Change-Management Manage Ment Der Scope: Erfolgsfaktor im Change-Management „Wir haben keine Kapa.“ Dieser Satz entwickelte sich zur Standardantwort der Abteilung IT eines Dax-Unter- nehmens im Zuge seiner Reorganisation, wenn sich Fachabteilungen wie Marketing oder Vertrieb mit sonst üblichen Anfragen zur Unterstützung des Tagesgeschäfts an das Team der Informationstechnologie wendeten: keine Kapazitäten („Kapa“). Keine Reaktionsmöglichkeit. Überlastung. Die IT-Abteilung wurde mehr und mehr von dem Change-Projekt vereinnahmt und im Unternehmen dadurch immer unbeliebter. Von Prof. Dr. Jan Lies b Marketingkampagnen, die in die Produktwebsite einge- kann. Er kann zu Phänomenen führen, die als „autistische Züge Obunden werden, das Kundenbeschwerdemanagement, das von Unternehmen“ beschrieben werden. intranetgestützt die Eingaben des Call-Centers an die relevanten Trifft man in der Praxis auf Change-Projekte, scheinen sie vor Fachabteilungen weiterleitet, oder das IT-basierte Supply-Chain- allem dem Ziel der Ganzheitlichkeit im Sinne einer möglichst Management: Heute sind viele Leistungsbereiche von der IT organisationsumspannenden Dimensionierung zu folgen. Es abhängig. Mit dieser Überlastung der IT und damit verbunde- werden beispielsweise Renditevorgaben und/oder Zielorganisa- nen Friktionen im Zuge des Change-Prozesses deutet sich an, wie tionen beschlossen, die die gesamte Organisation oder zumin- der Scope als die Projekttiefe und -breite eines Changes wirken dest große Teile betreffen – unabhängig davon, ob es sich http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

Der Scope: Erfolgsfaktor im Change-Management

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Publisher
Gabler Verlag
Copyright
Copyright © 2011 by Gabler Verlag Wiesbaden GmbH
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1365/s35764-011-0031-8
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Abstract

Manage Ment Der Scope: Erfolgsfaktor im Change-Management „Wir haben keine Kapa.“ Dieser Satz entwickelte sich zur Standardantwort der Abteilung IT eines Dax-Unter- nehmens im Zuge seiner Reorganisation, wenn sich Fachabteilungen wie Marketing oder Vertrieb mit sonst üblichen Anfragen zur Unterstützung des Tagesgeschäfts an das Team der Informationstechnologie wendeten: keine Kapazitäten („Kapa“). Keine Reaktionsmöglichkeit. Überlastung. Die IT-Abteilung wurde mehr und mehr von dem Change-Projekt vereinnahmt und im Unternehmen dadurch immer unbeliebter. Von Prof. Dr. Jan Lies b Marketingkampagnen, die in die Produktwebsite einge- kann. Er kann zu Phänomenen führen, die als „autistische Züge Obunden werden, das Kundenbeschwerdemanagement, das von Unternehmen“ beschrieben werden. intranetgestützt die Eingaben des Call-Centers an die relevanten Trifft man in der Praxis auf Change-Projekte, scheinen sie vor Fachabteilungen weiterleitet, oder das IT-basierte Supply-Chain- allem dem Ziel der Ganzheitlichkeit im Sinne einer möglichst Management: Heute sind viele Leistungsbereiche von der IT organisationsumspannenden Dimensionierung zu folgen. Es abhängig. Mit dieser Überlastung der IT und damit verbunde- werden beispielsweise Renditevorgaben und/oder Zielorganisa- nen Friktionen im Zuge des Change-Prozesses deutet sich an, wie tionen beschlossen, die die gesamte Organisation oder zumin- der Scope als die Projekttiefe und -breite eines Changes wirken dest große Teile betreffen – unabhängig davon, ob es sich

Journal

Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Mar 25, 2011

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