Der menschliche Makel

Der menschliche Makel Editorial Der menschliche Makel IT-Sicherheit ist nur zum Teil ein technisches Problem. Wer eine Verbindung ins World Wide Web hat, setzt sich zum Beispiel zwangsläufig dem Risiko aus, dass dieser Draht ins Unternehmen auch von Menschen genutzt wird, die man lieber draußen halten würde. Firewalls, Virenscanner und Spamfilter sind deshalb mittlerweile Standard. Das größte Risiko ist allerdings nicht technischer Natur, sondern sitzt vor dem Bildschirm – der Mensch. Ein Passwort kann noch so sicher sein, wenn der Anwen- der es sich auf einem Klebezettel an den Monitor heftet, bie- tet es nicht besonders viel Schutz. Vergrößert wird diese Herausforderung zudem durch neue Trends wie „Bring Your Own Device“ (BYOD). Unzählige unterschiedliche Privatgeräte müssen – möglichst sicher – in die Unterneh- mens-IT eingebunden werden. Das sorgt für Schweißaus- Chefredakteur Peter Pagel brüche bei den Verantwortlichen. Wichtig ist deshalb in ers- ter Linie, den Mitarbeitern klar zu machen, wo in ihrem Berufsalltag Sicherheitsrisiken lauern und wie sie diese ver- meiden können – die meisten Risiken gehen die Kollegen schließlich nicht aus Böswilligkeit ein, sondern, weil sie sich gar keiner Gefahr bewusst sind. Ab Seite 24 lesen Sie im Interview mit Sebastian Schreiber, Geschäftsführer der SySS GmbH, mehr über Fehleinschätzungen, Datenschutz und den Risikofaktor Mensch. Eines ist dabei sicher – IT-Secu- rity bleibt auch in Zukunft ein Wachstumsmarkt. Viele Grüße, Ihr Peter Pagel WuM 05 . 2012 DOI: 10.1365/s35764-012-0168-0 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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Publisher
Gabler Verlag
Copyright
Copyright © 2012 by Springer Gabler
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1365/s35764-012-0168-0
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Abstract

Editorial Der menschliche Makel IT-Sicherheit ist nur zum Teil ein technisches Problem. Wer eine Verbindung ins World Wide Web hat, setzt sich zum Beispiel zwangsläufig dem Risiko aus, dass dieser Draht ins Unternehmen auch von Menschen genutzt wird, die man lieber draußen halten würde. Firewalls, Virenscanner und Spamfilter sind deshalb mittlerweile Standard. Das größte Risiko ist allerdings nicht technischer Natur, sondern sitzt vor dem Bildschirm – der Mensch. Ein Passwort kann noch so sicher sein, wenn der Anwen- der es sich auf einem Klebezettel an den Monitor heftet, bie- tet es nicht besonders viel Schutz. Vergrößert wird diese Herausforderung zudem durch neue Trends wie „Bring Your Own Device“ (BYOD). Unzählige unterschiedliche Privatgeräte müssen – möglichst sicher – in die Unterneh- mens-IT eingebunden werden. Das sorgt für Schweißaus- Chefredakteur Peter Pagel brüche bei den Verantwortlichen. Wichtig ist deshalb in ers- ter Linie, den Mitarbeitern klar zu machen, wo in ihrem Berufsalltag Sicherheitsrisiken lauern und wie sie diese ver- meiden können – die meisten Risiken gehen die Kollegen schließlich nicht aus Böswilligkeit ein, sondern, weil sie sich gar keiner Gefahr bewusst sind. Ab Seite 24 lesen Sie im Interview mit Sebastian Schreiber, Geschäftsführer der SySS GmbH, mehr über Fehleinschätzungen, Datenschutz und den Risikofaktor Mensch. Eines ist dabei sicher – IT-Secu- rity bleibt auch in Zukunft ein Wachstumsmarkt. Viele Grüße, Ihr Peter Pagel WuM 05 . 2012 DOI: 10.1365/s35764-012-0168-0

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Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Oct 2, 2012

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