Conditio sine qua non: Umwelt und Gesundheit

Conditio sine qua non: Umwelt und Gesundheit Editorial 1 2 Bundesgesundheitsbl 2018 · 61:635–636 Hildegard Niemann · Wolfgang Straff https://doi.org/10.1007/s00103-018-2752-9 Fachgebiet 24 Gesundheitsberichterstattung, Robert Koch-Institut, Berlin, Deutschland Online publiziert: 22. Mai 2018 Fachgebiet II 1.5 Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung, Umweltbundesamt, Berlin, © Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil Deutschland von Springer Nature 2018 Conditio sine qua non: Umwelt und Gesundheit Umwelt und Gesundheit gehören zusam- weise, dass Umwelt und Gesundheit Küppers, Schreckenberg: „Verringerung men und müssen gemeinsam gedacht zusammen zu betrachten sind, nimmt der Lärmbelastung am Wohnort“)als und bewertet werden. Die Weltgesund- erfreulicherweise zu. Im Alltag und in auch des Schutzeffektes festgelegter Um- heitsorganisation (WHO) definierte Ge- den politischen Entscheidungsprozessen weltzonen (Cyrus, Wichmann, Rückerl, sundheit bereits 1946 als einen „Zustand wird der Umweltaspekt bei der Ge- Peters: „UmweltzoneninDeutschland“), vollständigen körperlichen, geistig-see- sundheitsprävention aber noch immer mit denen die Lärm- und Luftschadstoff- lischen und sozialen Wohlbefindens und zu wenig berücksichtigt oder zuweilen belastung reduziert werden soll. Denn nicht nur [als] Abwesenheit von Krank- auch in der Bedeutung unterschätzt. trotz zahlreicher emissionsmindernder heit und Gebrechen“. Damit wurde der In den letzten dreißig Jahren hat es Maßnahmen, die auf der Grundlage des Gesundheitsbegriff erstmals um den eine Vielzahl von Programmen und Ak- Bundesimmissionsschutzgesetzes so- Begriff des Wohlbefindens erweitert, tionen gegeben, http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz Springer Journals

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2018 by Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil von Springer Nature
Subject
Medicine & Public Health; General Practice / Family Medicine; Public Health
ISSN
1436-9990
eISSN
1437-1588
D.O.I.
10.1007/s00103-018-2752-9
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Abstract

Editorial 1 2 Bundesgesundheitsbl 2018 · 61:635–636 Hildegard Niemann · Wolfgang Straff https://doi.org/10.1007/s00103-018-2752-9 Fachgebiet 24 Gesundheitsberichterstattung, Robert Koch-Institut, Berlin, Deutschland Online publiziert: 22. Mai 2018 Fachgebiet II 1.5 Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung, Umweltbundesamt, Berlin, © Springer-Verlag GmbH Deutschland, ein Teil Deutschland von Springer Nature 2018 Conditio sine qua non: Umwelt und Gesundheit Umwelt und Gesundheit gehören zusam- weise, dass Umwelt und Gesundheit Küppers, Schreckenberg: „Verringerung men und müssen gemeinsam gedacht zusammen zu betrachten sind, nimmt der Lärmbelastung am Wohnort“)als und bewertet werden. Die Weltgesund- erfreulicherweise zu. Im Alltag und in auch des Schutzeffektes festgelegter Um- heitsorganisation (WHO) definierte Ge- den politischen Entscheidungsprozessen weltzonen (Cyrus, Wichmann, Rückerl, sundheit bereits 1946 als einen „Zustand wird der Umweltaspekt bei der Ge- Peters: „UmweltzoneninDeutschland“), vollständigen körperlichen, geistig-see- sundheitsprävention aber noch immer mit denen die Lärm- und Luftschadstoff- lischen und sozialen Wohlbefindens und zu wenig berücksichtigt oder zuweilen belastung reduziert werden soll. Denn nicht nur [als] Abwesenheit von Krank- auch in der Bedeutung unterschätzt. trotz zahlreicher emissionsmindernder heit und Gebrechen“. Damit wurde der In den letzten dreißig Jahren hat es Maßnahmen, die auf der Grundlage des Gesundheitsbegriff erstmals um den eine Vielzahl von Programmen und Ak- Bundesimmissionsschutzgesetzes so- Begriff des Wohlbefindens erweitert, tionen gegeben,

Journal

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - GesundheitsschutzSpringer Journals

Published: May 22, 2018

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