Chirurgische Therapie des externen Vollwandprolapses

Chirurgische Therapie des externen Vollwandprolapses Die Geschichte der chirurgischen Therapie des externen Vollwandprolapses reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Dabei war jahrzehntelang das transanale und/oder perineale Verfahren die bevorzugte Technik. Im Folgenden sollen die heute gebräuchlichen Verfahren in Bezug auf Indikation, Technik und Ergebnisse vorgestellt werden. Die Operationstechnik nach Rehn-Delorme eignet sich für betagte und hochbetagte Patienten, die mit minimalem Risiko behandelt werden sollen. Technisch wird dabei lediglich eine Mukosektomie mit anschließender Raffung der Rektumwand durchgeführt. Die transperineale Rektosigmoidresektion nach Altemeier dagegen beinhaltet eine Vollwandresektion mit entweder End-zu-End- oder Seit-zu-End-Anastomose, wobei zusätzliche eine Levatorenplastik erfolgen kann. Das Morbiditätsrisiko erscheint dabei höher, die Effektivität im Langzeitverlauf dagegen verbessert zu sein. In jüngster Zeit wurde das operative Spektrum durch die sog. perineale staplergestützte Prolapsresektion (PSP) ergänzt, die auf Radikalität und Levatorenplastik verzichtet. Aufgrund der nicht unerheblichen Rezidivrate im Langzeitverlauf eignet sie sich am ehesten für hochbetagte und multimorbide Patienten mit eingeschränkter Lebenserwartung. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png coloproctology Springer Journals

Chirurgische Therapie des externen Vollwandprolapses

coloproctology , Volume 40 (3) – May 30, 2018

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2018 by Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature
Subject
Medicine & Public Health; Proctology; Colorectal Surgery; Dermatology; Urology; Abdominal Surgery; Oncology
ISSN
0174-2442
eISSN
1615-6730
D.O.I.
10.1007/s00053-018-0255-7
Publisher site
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Abstract

Die Geschichte der chirurgischen Therapie des externen Vollwandprolapses reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Dabei war jahrzehntelang das transanale und/oder perineale Verfahren die bevorzugte Technik. Im Folgenden sollen die heute gebräuchlichen Verfahren in Bezug auf Indikation, Technik und Ergebnisse vorgestellt werden. Die Operationstechnik nach Rehn-Delorme eignet sich für betagte und hochbetagte Patienten, die mit minimalem Risiko behandelt werden sollen. Technisch wird dabei lediglich eine Mukosektomie mit anschließender Raffung der Rektumwand durchgeführt. Die transperineale Rektosigmoidresektion nach Altemeier dagegen beinhaltet eine Vollwandresektion mit entweder End-zu-End- oder Seit-zu-End-Anastomose, wobei zusätzliche eine Levatorenplastik erfolgen kann. Das Morbiditätsrisiko erscheint dabei höher, die Effektivität im Langzeitverlauf dagegen verbessert zu sein. In jüngster Zeit wurde das operative Spektrum durch die sog. perineale staplergestützte Prolapsresektion (PSP) ergänzt, die auf Radikalität und Levatorenplastik verzichtet. Aufgrund der nicht unerheblichen Rezidivrate im Langzeitverlauf eignet sie sich am ehesten für hochbetagte und multimorbide Patienten mit eingeschränkter Lebenserwartung.

Journal

coloproctologySpringer Journals

Published: May 30, 2018

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